Die berühmte Streif in Kitzbühel ist bereit für das spektakulärste Ski-Wochenende des Jahres. Rennleiter Mario Mittermayer-Weinhandl verspricht eine "Streif, wie wir sie kennen und lieben" trotz warmer Temperaturen.
Die 86. Hahnenkamm-Rennen Kitzbühel stehen bevor. Rennleiter Mario Mittermayer-Weinhandl verspricht für das Wochenende nach einem perfekten Aufbau eine "Streif, wie wir sie kennen und lieben". "Ich nehme an, dass am ersten Trainingstag von einer handzahmen Streif gesprochen werden wird. Das wird sich im Verlauf der Woche aber noch entwickeln", sagte er.
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Kunstschnee hält warmen Temperaturen stand
Die berühmteste Abfahrt (Samstag, 11:30 Uhr/live ORF 1 & Sport24-Liveticker) der Welt wurde mit Wasserwerfern präpariert. "Die Feuchtigkeit ist noch drinnen und wird in den nächsten Tagen nach oben kommen. Dann wird sie auch noch glatter", prognostizierte Mittermayer-Weinhandl. Teils sehr warme Temperaturen hätten der im Schnitt 80 Zentimeter dicken Kunstschneeauflage aufgrund der Nord-West-Ausrichtung des Hanges nicht viel angetan. Der Großteil der Strecke besteht aus Maschinenschnee.
Die Termine für das Kitz-Wochenende
Freitag:
- 11:30 Uhr: Super-G | Streifalm
- 18:00 Uhr: Startnummernverlosung Abfahrt | Zielgelände
- 18:30 Uhr: Siegerehrung Super-G | Zielgelände
Samstag:
- 11:30 Uhr: Abfahrt | Streif
- 18:00 Uhr: Startnummernverlosung Slalom | Zielgelände
- 18:20 Uhr: Ehrung Legende des Jahres | Zielgelände
- 18:30 Uhr: Siegerehrung Abfahrt | Zielgelände
Sonntag:
- 10:30 Uhr: Slalom 1. Lauf | Ganslern
-
13:30 Uhr: Slalom 2. Lauf | Ganslern
anschließend Siegerehrung Slalom | Zielgelände
Riesiges Sicherheits- und Budget-Aufgebot
Wiederum wurden 17 km Sicherheitsnetze mit 10.000 PVC-Stangen und 81 Masten montiert. 180 Aufprallschutzmatten und 155 sogenannte Airfences - ein einziges dieser Luftkissen ist 170 Kilo schwer - stehen für die Sicherheit. Das Budget des Kitzbüheler Ski Clubs für die 86. Auflage der Hahnenkammrennen beträgt mittlerweile 14 Millionen Euro.
Mittermayer-Weinhandls Leidenschaft
"Mit jedem Mal die Streif runterrutschen, wächst irgendwas in die Höhe. Genauso wächst auch meine Vorfreude in die Höhe", sagte der Rennleiter, der die Geschicke seit 2019 lenkt. "Solange ich für den KSC einen guten Dienst machen kann, mache ich das sehr gern. Man darf nicht nur beim größten Ski-Event der Welt mitarbeiten." Sein Rad-Geschäft in Aschau im Chiemgau lässt er wie jedes Jahr um diese Zeit geschlossen.