Tor versetzt

Kitzbühel-Aufreger: Strecke kurz vor Start geändert

Kurz vor dem Super-G in Kitzbühel wurde am Freitag noch einmal an der Strecke nachgeschärft. 

Auf Anregung des französischen Trainers reagierten die Verantwortlichen bei der Kurssetzung und nahmen eine Änderung am Beginn des Hausbergs vor.

Nach der Besichtigung wurde dort ein Tor versetzt. Ziel der Maßnahme: das hohe Tempo zumindest leicht zu dämpfen. Wirklich entschärfen lässt sich der Super-G auf der Streif damit allerdings nicht.

"Rock'n'Roll"

ORF-Experte und Ski-Legende Hans Knauß ordnete die Anpassung nüchtern ein: „Das macht fast nichts aus. Es wird trotzdem Rock’n’Roll, weil es eine andere Spurführung als in den letzten Jahren gibt – mit sehr hohem Tempo.“ Und Knauß stellt klar, worauf sich Fahrer und Fans einstellen müssen: „Es wird zur Sache gehen!“

Für die finale Linienführung verantwortlich ist in diesem Jahr der italienische Trainer Lorenzo Galli, der als Kurssetzer fungiert. Trotz der kleinen Korrektur am Hausberg bleibt der Super-G in Kitzbühel damit das, was er immer ist: eine der schnellsten und anspruchsvollsten Prüfungen im Weltcup-Kalender.

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