Kofler sorgte in Oberstdorf für Schrecksekunden

Wintersport

Kofler erwägt nach Sturz Klingenthal-Start

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Gute Nachrichten aus dem Lager der österreichischen Skispringer: Andreas Kofler hat sich nach seinem Sturz am Sonntag im Probedurchgang für den Einzelbewerb in Oberstdorf schon wieder so gut erholt, dass er sogar einen Start beim nächsten Weltcup-Bewerb in Klingenthal in Erwägung zieht. Der Sieger der Vierschanzen-Tournee zog sich lediglich Prellungen und zahlreiche blaue Flecken zu.

"Es schmerzt zwar der gesamte Körper und ich bin noch ziemlich steif, aber insgesamt ist alles halb so schlimm. Ob es sich mit einem Start in Klingenthal ausgeht, kann ich heute zwar noch nicht mit Sicherheit sagen, aber ich denke, es schaut ganz gut aus", meinte Kofler per ÖSV-Aussendung. Die Therapeuten hätten perfekte Arbeit geleistet. "Wichtig ist, dass alle Gelenke voll beweglich sind. Die stärksten Prellungen habe ich am Unterschenkel und an der Hüfte."

Kofler hat bis Dienstagabend Zeit, über einen Start zu entscheiden. Eventuell könnte er auch Training und Qualifikation am Dienstag auslassen und lediglich am Mittwoch im Wettkampf an den Start gehen. Weiters reisten Gregor Schlierenzauer, Martin Koch, Wolfgang Loitzl, David Zauner und Stefan Thurnbichler weiter nach Klingenthal.

Während Thomas Morgenstern diese Woche noch in Villach trainiert und erst am Wochenende in Willingen wieder zum Team stößt, wird Wolfgang Loitzl die letzten Bewerbe vor dem Saisonhöhepunkt auslassen. Ob die anderen Olympiakandidaten, allen voran Gregor Schlierenzauer, das volle Weltcup-Programm vor dem Abflug absolvieren, blieb vorerst offen.

Für Normalschanzen-Weltmeister Loitzl ist somit Klingenthal am Mittwoch die Generalprobe. Der Steirer fliegt übrigens ebenso wie Morgenstern und Cheftrainer Alex Pointner erst am Dienstag (9.2.) zu den Olympischen Spielen, der Rest des Teams fliegt am Montag nach Kanada.

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