Mama pflegt jetzt Sturzopfer Franz

Wintersport

Mama pflegt jetzt Sturzopfer Franz

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Der Kärntner macht gute Fortschritte bei seiner Genesung. Im Jänner wieder Vollgas.

Seine Speed-Kollegen machten sich Montag auf den Weg nach Gröden. Franz wird ihnen am Wochenende vor dem Fernseher die Daumen drücken. Nach seinem brutalen Sturz beim Super-G in Beaver Creek (1. Dezember) erholt er sich zu Hause in Weißbriach (Kärnten). Mama Petra kümmert sich höchstpersönlich um ihn und päppelt ihn nach seiner erlittenen Gehirnerschütterung wieder auf.

Rückkehr im Jänner
„Für mich ist es jetzt besonders wichtig, Ruhe zu geben, um bald wieder auf den Schnee zurückzukehren“, lässt er ausrichten. ÖSV-Abfahrtscoach Burkhard Schaffer ist in ständigem Telefonkontakt mit ihm. „Im Jänner ist Max wieder mit von der Partie“, verrät er. Plan ist es, dass Franz auf der Lauberhornabfahrt in Wengen (19. Jänner 2013) sein Comeback im Skiweltcup gibt. Sollte er bei seiner Genesung weiter so gute Fortschritte machen, könnte er auch schon bei der Abfahrt in Bormio (29. Dezember) loslegen. Freunde berichten, dass er schon wieder vor Ehrgeiz brennt.

Trainer Schaffer rechnet aber nicht mit seiner Rückkehr noch in diesem Jahr: „Wir werden sicher nichts überstürzen. Grünes Licht müssen sowieso die Ärzte geben. Ich rechne mit ihm wieder im Jänner.“

Nächste Tests
Diese Woche sind an der Uni-Klinik in Innsbruck noch einmal neurologische Tests vorgesehen. Mit leichten Ausdauer- und Koordinationsübungen hat Franz schon begonnen. Dazu unternimmt er in seiner Heimat immer wieder ausgedehnte Spaziergänge. Nur die Skier darf er sich noch nicht anschnallen.

Horror-Sturz von Max Franz

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