ÖSV im Boardercross ohne Medaille

Wintersport

ÖSV im Boardercross ohne Medaille

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Alle ÖSV-Teilnehmer schieden bis zum WM-Viertelfinale frühzeitig aus.

Die WM-Bewerbe der Snowboarder in La Molina haben am Dienstag für das österreichische Team mit einer herben Enttäuschung begonnen. Die fünf für die K.O.-Phase qualifizierten ÖSV-Aktiven sind nicht annähernd an die Medaillenplätze herangekommen, spätestens im Viertelfinale war Endstation. So auch für Markus Schairer, der Titelverteidiger belegte als bester der ÖSV-Equipe Rang neun.

Österreicher scheitern früh
Der Vorarlberger war als klar Schnellster der am Vortag ausgetragenen Qualifikation in den Finaltag gegangen, begann als Sieger seines Achtelfinallaufs auch gut. Als nur Dritter dieses Heats blieb sein engerer Landsmann Michael Hämmerle ebenso auf der Strecke wie drei Achtelfinalläufe später mit dem Kärntner Hanno Douschan auch der dritte Österreicher im Herren-Feld. Die beiden belegten die Ränge 20 bzw. 22.

Im seinem Viertelfinale hatte sich Schairer nach einem schwächeren Auftakt auf Aufstiegsrang zwei vorgearbeitet, ein Fahrfehler im Finish warf den 23-Jährigen jedoch auf Platz drei zurück bzw. aus dem Bewerb.

ÖSV-Damen eliminieren sich gegenseitig
Bei den Damen drängten sich die Niederösterreicherin Maria Ramberger und die Vorarlbergerin Susanne Moll gegenseitig hinaus. Beim Viertelfinal-Auftakt nebeneinander gestartet, stürzte sie nach einer Berührung innerhalb weniger Meter. Ramberger wurde schließlich Zehnte, Moll 16. Der Rückstand auf die beiden Kontrahentinnen war danach nicht mehr aufzuholen.

Australier und Amerikanerin holen Gold
Die Titel gingen an den Australier Alex Pullin sowie zum dritten Mal nach 2005 und 2007 an die US-Amerikanerin Lindsey Jacobellis. Pullin hielt im Endlauf US-Doppel-Olympiasieger Seth Wescott knapp auf Distanz. Der Dritt- wie auch der Viertplatzierte waren die Sieger der beiden im Dezember ausgetragenen Lech-Weltcuprennen, der US-Amerikaner Nate Holland sicherte sich vor dem Italiener Luca Matteoti Bronze.

Jacobellis fuhr ihren erneuten Triumph vor der französischen Quali-Siegerin Nelly Moenne Loccoz ein. Für die beiden ins Finale gekommenen Kanadierinnen blieb so nur eine Medaille übrig, sie ging an die Lecher Doppel-Siegerin Dominique Maltais. Olympiasiegerin Maelle Ricker kam so nur auf Rang vier. Die norwegische Titelverteidigerin Helene Olafsen war nicht am Start gewesen.

Ö-Hoffnungen in Parallel-Bewerben
Die Titelkämpfe werden am Mittwoch mit den Parallel-Riesentorläufen fortgesetzt (live ORF eins ab 12.40 Uhr). Für Österreich treten Benjamin Karl, Andreas Prommegger, Anton Unterkofler und Manuel Veith sowie Titelverteidigerin Marion Kreiner, Julia Dujmovits, Doris Günther, Ina Meschik und Claudia Riegler an.

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