ÖSV-Nachwuchsstar schrammt am Tod vorbei

Wintersport

ÖSV-Nachwuchsstar schrammt am Tod vorbei

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Kombinierer Beikircher brach sich durch fatalen Irrtum Halswirbel.

Der Nordische Kombinierer Marco Beikircher hat bei einem Sturz in der internen ÖSV-Qualifikation trotz einer schweren Verletzung auch Glück gehabt. Der 19-Jährige war - wie die "Salzburger Nachrichten" am Donnerstag berichteten - am 19. November in Kuusamo gegen einen am Schanzentisch abgebrachten Absperrbalken geprallt, über den Schanzentisch gestürzt und hatte sich einen Halswirbel gebrochen.

Balken nicht abmontiert
Beikircher war im dichten Nebel der erste Springer bei der Weltcup-Ausscheidung der drei ÖSV-Trainingsgruppen gewesen. Der Salzburger aus der Trainingsgruppe III erhielt die Startfreigabe und bemerkte erst unmittelbar vor dem Schanzentisch den Balken, der während der Mittagspause dort angebracht worden war. Anprall und Sturz waren bei dem hohen Tempo nicht zu vermeiden.

"Darf nie wieder passieren"
Der Bruch des dritten Halswirbels wurde erst nach einer Computertomographie in Schwarzach diagnostiziert, Untersuchungen zuvor hatten nichts ergeben. Beikircher muss seither für sechs Wochen eine Halskrause tragen. Zudem erlitt er Bänderrisse im Daumen und einen Nasenbeinbruch. Im ÖSV will man den Unfall mit den Beteiligten aufarbeiten. "So etwas darf nie wieder passieren", sagte der Sportliche Leiter Ernst Vettori.

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