Olympia-Stars heben nach Peking ab

AUA-Charterflieger mit Mayer & Co.

Olympia-Stars heben nach Peking ab

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Die Olympia-Reise startet für unsere Stars am Freitag am VIP-Terminal in Schwechat.

Das lange Warten hat endlich ein Ende - zumindest für 49 der insgesamt 104 AthletInnen im heimischen Olympia-Team. Für sie startet heute die Mission Olympia-Gold. Mittels AUA-Chartermaschine werden unter anderem Matthias Mayer & Co. im Direktflug nach Peking eingeflogen.

© oe24
Erste Fuhre: Insgersamt 49 AthletInnen fliegen am Freitag nach China.

Erste Fuhre: Insgersamt 49 AthletInnen fliegen am Freitag nach China.

× Erste Fuhre: Insgersamt 49 AthletInnen fliegen am Freitag nach China.

Die Reisedauer ist mit 13 Flugstunden geplant, vor Ort geht es für die einzelnen Sparten dann in ihr jeweiliges olympisches Dorf - die meisten sind im nordischen Zentrum Zhangjiakou untergebracht, die Rodler sowie Bob-und Skeleton-Fahrer wohnen wie die Ski-Asse im 100 km entfernten Yanqing-Gebiet.

Hütter: »Nicht nur sportliche Leistung zählt«

Aber: Bei aller Euphorie ist die Anspannung vor Olympia aufgrund der Corona-Pandemie so hoch wie nie. Mehr denn je gilt: Wer zu den Spielen will, muss die Zeit davor gesund überstehen. Skirennläuferin Cornelia Hütter fasste es kürzlich ganz gut zusammen: "Bei Olympia zählt diesmal nicht nur die sportliche Leistung, sondern auch der negative Test. Wenn du es nach China schaffst, hast eh schon gewonnen." Der Omikron-Variante werde auch der Sport nicht entf liehen können, meinte Simon Eder. Der Biathlet trachtet wie alle danach, seine Kontakte auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren.

"Aber ich bin Papa von einer schulpflichtigen Tochter, da wird zwar jeden Tag getestet, aber man hat das nur begrenzt im Griff. Wenn man positiv ist, kann man eh nichts dagegen machen. Alles liegt nicht in deiner Hand, aber einiges schon." Dass der 38-Jährige Olympia schon dreimal erlebt hat, macht die Zitterpartie für ihn einfacher erträglich, für andere "wäre ein Ausfall sicher ein größeres Drama als für mich".

Olympiasiegerin Julia Dujmovits entspannt

Einen wieder eigenen Zugang hat Snowboard-Olympiasiegerin Julia Dujmovits: "Ich sehe das super-super-entspannt, weil ich bin genesen - von ganz am Anfang. Ich habe die letzten Monate mit positiven Menschen Kontakt gehabt und habe fünf Tage später Antikörper entwickelt. Ich habe immer Symptome gehabt, war aber nie positiv. So fühle ich mich sehr gut geschützt. Ich habe keine Angst vor dem Thema. Ich glaube, wenn es sein soll, dann werde ich am Start sein. Ich drehe mein Leben nicht nur wegen Covid ab."

© Instagram/@kathi_ramsauer
Platz1: Ski-Crosserin Ramsauer ist bereits deit Mittwoch in China.

Platz1: Ski-Crosserin Ramsauer ist bereits deit Mittwoch in China.

Doch schon beim Einzug in die olympischen Dörfer werden die Stars merken, dass die oberste Regel lautet: Sicherheit zuerst! Die Unterkünfte ähneln wie die Austragungsorte jeweils Hochsicherheitszonen ("Closed Loops"), um jegliche Corona-Gefahr einzudämmen.

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