Schild nach Sturz mit Startproblemen

Wintersport

Schild nach Sturz mit Startproblemen

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Unsere Ski-Queen geht gehandicapt in die Saison: Armverletzung.

Unsere Slalom-Damen trainierten bereits Mittwoch im Eisschrank nördlich des Polarkreises. Und sie bibberten bei minus 16 Grad. „Die Verhältnisse sind sehr gut, nur müssen wir uns erst an die Kälte gewöhnen“, berichtet Techniker-Trainer Günter Obkircher. Er sieht trotzdem mit großer Zuversicht der Slalom-Premiere im WM-Winter entgegen. „Die Mädchen sind gut drauf. Ich bin sehr zuversichtlich.“

Nach Sturz pausierte Marlies vier Tage
Dabei hing der Start von unserer Slalom-Königin Marlies Schild an einem seidenen Faden. Nach einem schweren Trainingssturz am Mölltaler Gletscher am vergangenen Freitag befürchtete man schon das Schlimmste. Marlies war auf den Unterarm gefallen und hatte Höllenschmerzen. Die Untersuchung ergab: kein Bruch. Obkircher: „Sie hat sich dabei einen leichten Muskelfaserriss im Unterarm zugezogen.“ Schild ließ das Samstag-Training aus und schonte sich vier Tage.

Trainer Optimist: Schild wird in Levi voll fahren
Mittwoch dann in Levi das Ski-Comeback. Obkircher: „Sie hat alles gut weggesteckt, nur beim Starten hat sie sich zurückgehalten, damit sie die Verletzung nicht überreizt.“ Der Coach glaubt aber nicht, dass Schild im Rennen ein Problem haben wird. „Da wird sie voll angreifen.“ Genauso wie Niki Hosp, die nach ihrem Trainingseinfädler auch keine Knieschmerzen mehr hat, und Michaela Kirchgasser, die im Vorjahr als Fünfte unsere Beste war.

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