Marlies startet Projekt WM-Gold

Wintersport

Marlies startet Projekt WM-Gold

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Startschuss für Marlies Schild - sie hat mehr Ziele als je zuvor.

Rückblende: 12. November 2009. Marlies Schild bricht zu ihrem Weltcup -Comeback nach eineinhalbjähriger Verletzungspause in Richtung Levi auf. Zwei Tage später gelingt ihr mit Platz sechs eine sensationelle Rückkehr. Es folgen Siege in Lienz, Flachau und Garmisch. Bei Olympia in Vancouver holt sie die Silber-Medaille.

Kein Wunder, dass jetzt, ein Jahr später, die Erwartungen an die 29-Jährige größer sind als im Vorjahr. Das liegt auch daran, dass die Lebensgefährtin von Benni Raich in der Vorbereitung verletzungs- und schmerzfrei war.

Schild bereits wieder 
in absoluter Topform
„Ich fühle mich wirklich gut“, zeigt sich die Atomic-Pilotin dementsprechend zufrieden. „Vor allem im Slalom läuft es schon wieder ganz gut, wobei ich natürlich hoffe, dass ich mich vom Training her noch weiter steigern kann.“ Aber selbst in den teaminternen Zeitläufen präsentierte sich Schild (fast) wie zu ihren besten Zeiten. „Marlies ist wieder die klare Nummer eins in unserem Slalom-Team“, verriet Damen-Chef Herbert Mandl, der nach dem gesundheitsbedingten Aus von Kathrin Zettel in Levi ganz auf Marlies Schild baut. „Sie fährt wieder in einer eigenen Liga.“

WM-Sieg: „Wäre schön, kann es nicht erzwingen“
Gute Voraussetzungen für Marlies, um nicht nur in Levi – hier gewann sie bereits 2006 – ganz vorne mitzumischen, sondern sich auch endlich ihren größten Traum zu erfüllen. „Natürlich ist die WM in Garmisch eines meiner ganz großen Saisonziele“, hält die Salzburgerin mit ihren Erwartungen gar nicht hinter dem Berg. „Da möchte ich auf jeden Fall eine Medaille holen.“ Nachdem sie bereits vier Silber- und zwei Bronzemedaillen bei Großveranstaltungen einfahren konnte, soll es diesmal endlich mit Gold klappen. „Ich mach mir da keinen Druck. Wenn es passt, dann passiert das eh von selber“, bleibt Marlies trotzdem locker.

Marlies' Geheimplan für 
die kommenden Wochen
Nach dem Levi-Slalom geht es für Schild nach Aspen, wo sie am 27. November ihr Riesentorlauf-Comeback gibt. Ein weiteres sensationelles Schild-Comeback könnte es dann kurz vor Weihnachten bei der Super-Kombi in Val d’Isère geben. „Wenn die Kombi mit einem Super-G gefahren wird, warum nicht“, lächelt Marlies.

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