Shiffrin startet auch in Speed-Rennen

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Shiffrin startet auch in Speed-Rennen

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Die 19-Jährige wird dadurch Anwärterin auf Gesamtweltcup.

Nun steht fest, wo Slalom-Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin auch im Super-G in den alpinen Ski-Weltcup einsteigen wird. Der Plan sieht vor, dass die 19-Jährige US-Amerikanerin, die bisher nur im Slalom und Riesentorlauf angetreten ist, im Dezember in Val d'Isere sowie im Jänner in Bad Kleinkirchheim erstmals Speed-Rennen bestreiten soll.

Gesamtweltcup
Shiffrin hat bisher neun Weltcup-Slaloms sowie zuletzt in Sölden erstmals auch einen Riesentorlauf gewonnen und ist im Slalom Weltmeisterin, Olympiasiegerin und zweifache Weltcup-Kristallkugelgewinnerin. Mit dem Super-G will der US-Teenager sein Repertoire mit dem Ziel Gesamtweltcup ausbauen und sich auch in dieser Disziplin für einen Startplatz bei der kommenden Heim-WM im Februar 2015 qualifizieren.

Die Chancen sind da. Vor allem, weil Shiffrin als gute Technikerin den Bonus hat, dass der WM-Kurs in Beaver Creek technisch anspruchsvoll ist. In den geplanten Weltcup-Super-G-Rennen darf Shiffrin gleich nach den Top-30 starten, die notwendigen Punkte dafür hat sie sich vergangene Woche bei FIS-Rennen in Copper Mountain geholt.

Konflikt mit Vonn?
Shiffrin gilt als kommende Weltcup-Gesamtsiegerin. Etwas, was ihre kommende Woche nach langer Verletzungspause in Kanada zurückkehrende US-Landsfrau Lindsey Vonn bereits vier Mal geschafft hat. Im US-Skiteam ist man sich bewusst, dass sich die beiden ehrgeizigen Damen damit zwangsläufig irgendwann in die Quere kommen werden.

Doch US-Teamchef Patrick Riml sieht das entspannt. "Das war auch bei Julia Mancuso und Lindsey über Jahre so und hat beide gepusht. Bei Mikaela und Lindsey wird das aber noch etwas dauern, da muss man die Kirche im Dorf lassen."

Ein möglicher Konflikt zwischen Vonn und Shiffrin werde derzeit lediglich medial aufgebauscht. "Aber wenn es mal so weit kommen sollte, dass es zwischen den beiden etwa um den Gesamtweltcup geht, ist es doch schön, wenn wir gleich zwei Athletinnen im Rennen haben", sagte Riml. "Wir müssen dann nur darauf achten, dass sich die beiden nicht erschlagen."

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