Das sagt Hirscher zum ÖSV-Abschied

Coach Ferdl tritt überraschend zurück

Das sagt Hirscher zum ÖSV-Abschied

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Coach Ferdl tritt überraschend und "in bestem Einvernehmen" zurück.

Riesentorlauf-Gruppentrainer Ferdinand Hirscher (66) trennt sich am Dienstag überraschend vom ÖSV.

„Auf eigenen Wunsch hat Ferdinand Hirscher das Dienstverhältnis mit dem ÖSV nun in bestem Einvernehmen be-endet, um sich in Zukunft neuen Herausforderungen zu widmen“, heißt es in der kurz gehaltenen ÖSV-Presseaussendung. Dazu Dankesworte von Sportdirektor Toni Giger: „Ferdl hat das Auge, um die wesentlichen Dinge zu sehen und das ist genau die Gabe, die einen guten Trainer ausmacht. Er hat großen Anteil daran, dass unsere Riesentorlauf-Herren wieder den internationalen Anschluss gefunden haben.“

Im Frühjahr 2020 hatte Ferdinand Hirscher gemeinsam mit Michael Pircher das ÖSV-Riesentorlauf-Team übernommen und zurück an die Weltspitze geführt. Umso überraschender ist der Abschied so kurz vor Olympia.
Wegen Flugangst wollte er nicht mit zu Olympia. 

Das sagt Hirscher zu seinem Abgang

ÖSTERREICH erreichte den Vater von Rekord-Weltcupsieger Marcel. „Ich gehe wirklich nicht aus Groll“, ver¬sichert der ehemalige Skischulen-Besitzer. „Ich habe im Hintergrund einige ¬Dinge laufen und komme terminlich einfach nicht mehr zusammen.“ Im November habe er den Skiverband informiert, dass er nicht mit zu den Spielen nach Peking fliegen würde – aufgrund seiner Flugangst, wegen der er schon Marcels Olympiasieg in Pyeongchang 2018 versäumt hatte.

Damals hatte er nach ¬Video-Analyse vorm TV Tipps aus der Ferne ge¬geben. Das würde er auch weiterhin anbieten: „Ich habe meinen Leuten gesagt, sie können mich jederzeit anrufen, wenn Sie Ratschläge brauchen.“
Für Marcels Buben spielt der Opa bereits Skilehrer

Über seine zukünftigen Projekte will er noch nicht sprechen. Bekanntlich ¬hatte er als „Skiflüsterer“ einen wesentlichen Anteil am Aufbau von Marcels neuer Skimarke Van Deer, wo er jetzt auch bei der Entwicklung eines Rennskis für den geplanten Weltcup-Einstieg mithilft.
Und immer, wenn Zeit bleibt, geht er mit Marcels Sohn (3) auf die Piste. Der Opa als bester Skilehrer der Welt.
 

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