Jansrud jetzt mit Svindals Geheimwaffe

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Jansrud jetzt mit Svindals Geheimwaffe

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Nach dem Sturz-Rennen auf der Streif wartet am Samstag der Höllenritt in Garmisch.

Die Kandahar-Abfahrt ist der nächste Klassiker. 3.000 Meter lang, wieder blankes Eis. Es befindet sich dort die steilste Stelle im Weltcup. Sie heißt Freier Fall, hat ein Gefälle von 92 Prozent. Auch der Tröglhang und der Kramersprung lösen bei den Stars ähnlich viel Respekt wie auf der Streif in Kitzbühel aus. Im Vorjahr gab es einen österreichischen Dreifach-Sieg: Reichelt gewann vor Mayer und Baumann. Da fand das Rennen aber Ende Februar auf Frühjahrsschnee statt.

Nach Streif der nächste Härtetest
Für heuer wird nach Kitzbühel der nächste Höllenritt erwartet. Und einer ist besonders heiß: Kjetil Jansrud, der Sieger des Abfahrts-Weltcups des Vorjahres. Der Norweger will in dieser Saison seinen ersten Sieg.

Jansrud war zuletzt vom Pech verfolgt
In diesem Winter stand Jansrud im Schatten von Svindal, fuhr nur zweimal aufs Stockerl. Jetzt fällt sein Zimmerkollege – wie im Vorjahr – aus, da will er in die Bresche springen. Zuletzt hatte er mit dem Wetter kein Glück, diesmal will er es erzwingen. „Kjetil ist in guter Form, ein Sieg ist fällig“, sagt auch sein Südtiroler Trainer Franz Gamper.

Jansrud mit Ski von Svindal
Jansrud wird jedenfalls am Samstag mit Svindals Geheimwaffe an den Start gehen. Es handelt sich um jene Head-Ski, mit denen sein Landsmann heuer fünf Abfahrten gewinnen konnte.

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