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Ski Alpin: Impf-Wirbel vor Weltcup-Auftakt

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Für einen reibungslosen Speed-Auftakt in Kanada müssen Lösungen her. 

In nur 18 Tagen geben die Ski-Stars wieder Gas. Beim Weltcup-Start in Sölden kehrt zumindest ein klein wenig die Normalität zurück. Sowohl der Riesentorlauf der Damen als auch der Riesentorlauf der Herren (23. bzw. 24. Oktober) sollen vor Fans stattfinden. Für die Zuschauer als auch für die Teams und die Sportler gilt Stand jetzt die 3-G-Regel.

Doch anderorts kann von einer Normalität im Ski-Zirkus während der Corona-Pandemie noch immer keine Rede sein. So wirbelt der geplante Speed-Auftakt der Herren in Lake Louise (26. bis 28. November) mächtig viel Staub auf. Der Grund: Für die Einreise nach Kanada sind zwei Impfungen zwingend erforderlich. In Frankreich allerdings sind für Athleten, die Corona hatten, zwei Impfungen gar nicht erlaubt. Auch in Italien und in der Schweiz sorgte das zuletzt für viel Unmut. Besonders die Schweizer bemühten sich bis zuletzt um eine Sonderregelung. Kanada lehnte eine solche aber ab. Laut Informationen von "Blick.ch" haben nun vor allem europäische Landesverbände eine Möglichkeit gefunden, um ihre Athleten doppelt zu impfen. Auch jene, die schon infiziert waren - wie etwa Gesamtweltcupsieger Alexis Pinturault.

»Ohne Einreise gibt's halt auch kein Rennfahren«

Im Gegensatz zu den Schweizer Ski-Herren, wo drei Athleten noch komplett ohne Impfung sind, befinden sich in Österreichs Herren-Team laut dem Cheftrainer keine Impfverweigerer. "Unsere Empfehlung ist ganz klar die Impfung. Ob sie es machen, ist jedem selbst überlassen. Aber ohne Einreise gibt es halt auch kein Rennfahren", sieht es Andreas Puelacher pragmatisch.

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