Es sind kleine Schritte, doch Österreich schafft es erstmals in dieser Slalom-Saison unter die besten Fünf, dank Manuel Feller (+0:38). Der Franzose Paco Rassat (1:51:22) darf im Klassiker von Adelboden seinen zweiten Saison-Sieg bejubeln.
Die weiteren Österreicher konnten aber wieder weniger überzeugen. Dominik Raschner wurde 14. (+1:58), Marco Schwarz 16. (+1:84), Michael Matt 18. (+2:08). Adrian Pertl schaffte es nicht in den zweiten Durchgang, Johannes Strolz und Joshua Sturm schieden im ersten Lauf aus.
Rassat ist der erste Slalom-Läufer diese Saison, der seinen zweiten Sieg einfahren konnte. Damit verwehrte Henrik Kristoffersen seinen ersten Erfolg, der Norweger führte nach dem ersten Durchgang. "Ich habe gekämpft, aber mir ist der Ski weggerutscht und dann fehlt im Flachteil das Tempo", erklärt der Van Deer-Athlet seinen dritten Platz (+0:20) im ORF. Zweiter wurde Atle Lie McGrath (+0:18).
Feller, der im 2. Durchgang die drittbeste Zeit lieferte, meinte nach dem Rennen: "Skifahrerisch war das sehr in Ordnung. Im ersten Durchgang habe ich es liegen gelassen. Im Großen und Ganzen mit mit dem Skifahren zufrieden. Es braucht viel Risiko um oben mitzufahren. Es war ein Schritt in die richtige Richtung. Zwei solide Läufe nehme ich mit, im 1. Durchgang waren es zwei Fehler zu viel. Es hilft mir schon, dass ich mit mehr Selbsvertrauen am Start stehe. Jetzt kann ich in Wengen lockerer darauf losfahren."
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"Es ist mein erster Punkt hier und dann heute vor dieser Kulisse zu gewinnen, ist unglaublich. Im Flachen habe ich ordentlich gedrückt um Tempo zu bekommen", so der Sieger aus Frankreich.