Die österreichischen Slalomläufer haben in Madonna di Campiglio den bisher schwächsten Saisonauftritt hingelegt. Bester Österreicher Michael Matt wurde nur Zwölfter, Olympiasieger Clement Noel feierte 15. Weltcup-Sieg.
Die österreichischen Slalomläufer haben in Madonna di Campiglio den bisher schlechtesten Saisonauftritt gezeigt. Beim Weltcup-Nachtklassiker schafften nur zwei Österreicher die Punkteränge: Michael Matt als Zwölfter und Johannes Strolz auf Platz 17.
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Noel feiert ersten Madonna-Sieg
Olympiasieger Clement Noel gewann den Nachtslalom und feierte damit seinen ersten Triumph im italienischen Dolomitenort. Der Franzose holte im fünften Slalom des Winters seinen 15. Weltcup-Erfolg und fing Halbzeitführer Eduard Hallberg aus Finnland noch ab.
Französischer Doppelerfolg auf dem Podest
Neben Noel stand sein Landsmann Paco Rassat als Dritter auf dem Podest. "Es ist etwas Besonderes, mit einem Freund auf dem Podium zu stehen", sagte Rassat. Der Finne Hallberg musste sich mit Rang zwei begnügen.
Feller stürzt im zweiten Lauf
Manuel Feller schied nach Rang 14 im ersten Durchgang im Finale aus. Sein hohes Risiko im zweiten Lauf habe sich nicht bezahlt gemacht. "Wenn ich nicht riskiere, bist du da schnell einmal 15. oder 20. - dafür fahre ich nicht Ski", sagte der Ex-Slalomweltcupsieger.
Matt findet positives Fazit trotz Fehler
Michael Matt verbesserte sich vom 17. Platz im ersten Lauf auf Rang zwölf. "Der Fehler im Mittelteil tut sehr weh, sonst passt der Speed", sagte der Tiroler. "Wenn ich das in zwei Läufen zeigen kann, ist es möglich, dass ich wieder ganz vorne dabei bin."
Schwarz mit enttäuschender Leistung
Marco Schwarz, der Sieger von Madonna 2023, kam überhaupt nicht ins Carven und wurde nur 36. "Das hat nicht viel mit Slalomfahren zu tun gehabt. Ich glaube, ich bin einfach nicht ganz sauber skigefahren", analysierte der Vorarlberger.
ÖSV in Slalom-Wertung abgeschlagen
In der Slalom-Weltcupwertung präsentiert sich die Lage für den ÖSV düster. Bester Österreicher ist Matt als Zwölfter, während die Konkurrenz aus Frankreich und Skandinavien dominiert.
Weiter geht es für die Herren am Samstag mit dem RTL in Adelboden.