Hirscher: "Hier wäre ich gerne gefahren"

Ski-WM

Hirscher: "Hier wäre ich gerne gefahren"

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Superstar sagt endgültig die Super-Kombi ab.

Wehmütig postete Hirscher auf Facebook und auf Twitter: „Gratuliere, Ted! Diesen Lauf wäre ich auch gerne gefahren. Sensationell, Mann!“ Mit Ligety hatte sich gestern „Mr. Riesentorlauf“ durchgesetzt – vor dem RTL-Spezialisten De Tessieres. Auf dem Hang, auf dem Hirscher beim Weltcup-­Finale vor einem Jahr Dritter geworden war (mit bester Teilzeit im selektiven Schlussabschnitt).

Bei ÖSV-Quali auf Turrach bekam Marcel keine Chance
Doch bei der Heim-WM bekam Hirscher keine Chance. Als es vergangene Woche in der ÖSV-internen Qualifikation auf der Turracher Höhe um die beiden offenen Super-G-Tickets hinter Mayer und Reichelt ging, ließ man Hirscher offiziell gar nicht mehr mitfahren. Weil er im Vorfeld nur einen Super-G bestritten hatte – auf dem von ÖSV-Speed-Trainer Burkhard Schaffer gesetzten gefährlichen Kurs in Beaver Creek, wo Max Franz schwer stürzte. Hirscher riskierte nichts und wurde nur 32.

Als Hirscher dann zum Training auf der Turrach auftauchte, setzte Schaffer einen Speed-Kurs, wo die Tickets für den WM-Super-G „überraschend“ an die Abfahrer Streitberger und Baumann gingen. Die waren gestern auf dem RTL-ähnlichen Kurs chancenlos. Für Hirscher bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Der Technik-Spezialist konzentriert sich jetzt voll auf seine beiden Paradedisziplinen, die erst am Ende der WM am Programm stehen. Die Super-Kombi ist kein Thema mehr. Hirscher „Ich brauche die Tage, um mich auf Riesentorlauf und Slalom vorzubereiten.“

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