Schmidhofer

Nach Super-G

Gold-"Schmidi" ist neuer Facebook-Star

Der Coup und seine Folgen: Schmidhofer erwischt Gratulationsflut.

Immer einen lockeren Spruch auf der Lippe, nie um ein Späßchen verlegen. Das ist unsere Super-G-Weltmeisterin Nicole Schmidhofer. Doch nach ihrem Gold-Lauf blieb selbst ihr die Spucke weg. Nach 106 Rennen ohne Erfolg wurde sie über Nacht zur Heldin.

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Und auch zum Facebook-Star. Vor der WM hatte die 27-Jährige auf ihrem Account nur rund 6.000 Follower. Nach dem Gold-Ritt in St. Moritz sind es mittlerweile über 25.000. Innerhalb von 24 Stunden haben sich die Follower schon vervierfacht. Nicht schlecht. Und die Zahl wird garantiert weiter in die Höhe schnellen.

Vor allem auch deshalb, weil Speed-Nici bei der WM eine zweite Medaillenchance hat. Damen-Cheftrainer Jürgen Kriechbaum stellte in St. Moritz klar: "Nici ist in der Abfahrt Fixstarterin." Die steigt dann am kommenden Sonntag. Mit Schmidhofer im engeren Favoritenkreis nach ihrem Super-G-Triumph.

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Gratulationsflut auf dem Handy

Nicht nur auf Facebook ging es zur Sache, auch das Handy spielt nach dem Super-G verrückt, hörte nicht auf zu piepsen. Innerhalb kürzester Zeit hatte sie unzählige SMS: "Ich konnte erst einige beantworten, so an die 60 sind noch offen."

Im gleichen Atemzug wunderte sie sich aber auch: "Ich war erstaunt, wie viele meine Handynummer haben und wahrscheinlich das erste Mal geschrieben haben", meinte sie mit verschmitztem Lächeln.

Sie fügte an: "Es tut mir leid, aber die Nachrichten muss ich löschen. Das hat keine Wertigkeit in dem Moment, weil die letzten vier, fünf Jahre waren sie auch nicht da."