Olympia 2016

Also doch: Ekelwasser verursacht Schmerzen

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Es bestehe offiziell kein Gesundheitsrisiko, trotzdem leiden die Sportler.

Der Kampf gegen das grüne Ekelwasser im Turmspringer- und Wasserballbecken scheint für einige olympische Athleten Folgen zu haben. "Meine Augen schmerzen von dem Wasser, das ist nicht gut", sagte Ungarns Wasserballer Gergo Zalanki.

Auch dem amerikanischen Wasserballer Tony Azevedo brannten die Augen: "Das sind die Olympischen Spiele und sie tun so viel Chlor ins Wasser, dass man nichts sehen kann. Das kann nicht sein", beschwerte er sich.

Nachdem die Veranstalter zunächst rätselten, warum sich das Wasser urplötzlich von blau zu grün färbte, lüftete der Schwimm-Weltverband (FINA) am Mittwochnachmittag das Geheimnis.

Gibt es wirklich kein Risiko?

Zur Wasseraufbereitung verwendete Chemikalien seien aus den Tanks ausgelaufen. Daraufhin habe sich das Wasser von blau auf grün gefärbt. Tests der Wasserqualität hätten aber angeblich kein Gesundheits- oder Sicherheitsrisiko ergeben.

Die Bewerbe seien nicht in Gefahr. Die Wasserfärbung im olympischen Becken hatte sich in der Nacht auf Mittwoch verändert, ohne dass die Organisatoren einen Grund nennen konnten.

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