NATO "ausgehebelt"

Alarm in Europa: Putin wollte brisanten Geheim-Deal mit Trump

Wladimir Putin wollte offenbar einen brisanten Deal mit den USA einfädeln: Ein Stopp der russischen Hilfe für den Iran gegen das Ende der US-Aufklärung für die Ukraine. Washington sagte jedoch ab. 

Der Vorschlag soll laut Berichten von Politico am Samstag, 14. März, bei einem Treffen in Miami auf den Tisch gekommen sein. Dabei sprach Kreml-Unterhändler Kirill Dmitriev mit Trumps Vertrauten Steve Witkoff und Jared Kushner. Der Kern des vorgeschlagenen Deals: Russland hätte darauf verzichtet, dem Iran sensible Informationen wie etwa genaue Koordinaten von US-Stellungen im Nahen Osten zu liefern. Im Gegenzug hätten die USA die wichtige Geheimdiensthilfe für die Ukraine kappen sollen, was Kiew militärisch quasi in den Blindflug versetzt hätte. Die Antwort aus Washington fiel jedoch eindeutig aus – es gab eine klare Absage für diesen Kuhhandel.

Alarmstimmung unter europäischen Diplomaten

In Europa sorgt allein die Nachricht über diesen Vorstoß für massive Unruhe. Diplomaten befürchten, dass Moskau versucht, einen Keil zwischen die USA und ihre europäischen Verbündeten zu treiben. Ein EU-Diplomat bezeichnete den russischen Vorschlag gegenüber Politico schlicht als „ungeheuerlich“. Währenddessen weist Dmitriev die Berichte auf der Plattform X als „Fake“ zurück, doch mehrere Insider bestätigten, dass über einen solchen Deal zumindest diskutiert wurde. Es würde ins aktuelle Bild passen, da Russland und der Iran ihre militärische Zusammenarbeit bei Satellitendaten und Drohnentechnologie zuletzt stark ausgebaut haben.

Trump attackiert die Nato-Partner

Zusätzliche Nervosität löst US-Präsident Donald Trump aus. Er griff die Nato-Partner scharf an, da diese keine Kriegsschiffe in die Straße von Hormus entsenden wollen. Trump nannte die Verbündeten „Cowards“ – also Feiglinge – und drohte offen damit, sich dieses Verhalten für die Zukunft zu merken. Diese Spannungen belasten das transatlantische Verhältnis zusätzlich, während die Verhandlungen zur Ukraine ins Stocken geraten sind. Der Kreml erklärte diese Gespräche zuletzt offiziell für „auf Eis gelegt“.

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