Das sind die Kinotipps fürs Wochenende

Frische Filme: 10.9.

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Das sind die Kinotipps fürs Wochenende

Sie suchen einen Kinofilm für allein zu zweit oder die ganze Familie? Das sind die österreichischen Kinostarts vom Wochenende des 10.9.

Jahrhundertwendeflair - "Mahler auf der Couch"
n Percy Adlers Sittenbild des angehenden 20. Jahrhunderts begegnen einander zwei der größten Genies der Epoche - Gustav Mahler und Sigmund Freud. Der 105-minütige Film zeichnet ein un- sowie außergewöhnliches Bild der letzten Lebensjahre des Komponisten und seiner fatalen Liebe zu Alma Schindler. Ausgehend von einem verzweifelten Besuch bei Sigmund Freud rollt Mahler sein Eheleben auf, das durch Almas Affäre mit Walter Gropius zutiefst zerrüttet ist.
"Mahler auf der Couch" (D/A 2010, 101 min) Regie: Percy Adlon, Felix Adlon Mit: Karl Markovics, Johannes Silberschneider, Barbara Romaner

Biel ganz liederlich - "Easy Virtue - Eine unmoralische Ehefrau"
Hollywood-Schönheit Jessica Biel darf in der romantischen Komödie ihre Reize ausspielen. Biel schlüpft hier in die Rolle einer geschiedenen Amerikanerin, die in Südfrankreich einen jungen Engländer zur Blitz-Ehe verführt. Das stößt der Schwiegermutter, gespielt von Oscar-Preisträgerin Kristin Scott Thomas, natürlich sauer auf.
"Easy Virtue - Eine unmoralische Ehefrau" (GB/CAN 2008, 97 min) Regie: Stephan Elliott Mit: Jessica Biel, Ben Barnes, Kristin Scott Thomas, Colin Firth

Beklemmend - "Women Without Men"
In ihrem ersten Spielfilm stellt die iranische Regisseurin und Videokünstlerin Shirin Neshat vier muslimische Frauen in den Mittelpunkt. Die Literaturverfilmung nach dem im Iran verbotenen Buch von Shahrnush Parsipur erzählt, wie diese den iranischen Staatsstreich 1953 erleben. Anhand der Protagonistinnen aus verschiedenen sozialen Schichten wird in dem preisgekrönten Film gleichzeitig ein gesellschaftliches Panorama des Iran der 1950er Jahre skizziert.
"Women Without Men" (D/F/A 2009, 95 min) Regie: Shirin Neshat Mit: Shabnam Toloui, Orsolya Toth, Pegah Ferydoni

 Vampir-Verarsche - "Beilight - Biss zum Abendbrot"
Die Regisseure Jason Friedberg und Aaron Seltzer nehmen mit sichtlichem Vergnügen die Erfolgsfilme der "Twilight"-Reihe auf die Schaufel. Grotesker Humor und unterhaltsame Anspruchslosigkeit geben sich hier ein Stelldichein. Ein bisschen mehr von und über Vampire mit ein bisschen mehr Ironie.
"Beilight - Biss zum Abendbrot" (USA, 2010, 80 min) Regie: Jason Friedberg, Aaron Seltzer Mit: Chris Riggi, Jenn Proske, Matt Lanter

Austro-Roadmovie "Furcht und Zittern"
Der von Panikattacken geplagte Philipp (Andreas Kiendl) wird von der ehelich enttäuschten Hertha (Elfi Eschke) aus Versehen entführt und bei einem Ausflug ins Waldviertel von seinen Phobien geheilt. Da entdeckt die furchtlose und gegen den Krebs kämpfende Hertha ihre Lust an der Freiheit. Und da muss Klaus (Wolfgang Böck), der als Ehemann versagt hat und dann zumindest als Kommissar wieder einiges gutmachen will, mit der Zeit zur Kenntnis nehmen, dass nicht immer alles nach seinem Schädel läuft.
"Furcht und Zittern" (A 2010, 85 min) Regie: Reinhard Schwabenitzky Mit: Andreas Kiendl, Elfi Eschke, Wolfgang Böck,

"Kleine Wunder in Athen"
Im Mittelpunkt steht Stavros, der einen kleinen Laden in einer mehr als ruhigen Straße von Athen betreibt. Eigentlich besteht seine Tätigkeit daraus, morgens einen Tisch mit vier Stühlen vor den Laden zu stellen, um zusammen mit seinen drei Freunden dem Tag beim Verstreichen zuzusehen. Mit gespieltem Interesse nehmen sie dabei immer das Treiben der Chinesen zur Kenntnis, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Lokal umbauen oder empören sich, weshalb ausgerechnet in ihrer kleinen Straße ein Denkmal für die "Interkulturelle Solidarität" gebaut werden soll.
"Kleine Wunder in Athen" (D/GR 2009, 103 min) Regie: Filippos Tsitos Mit: Titika Sarigouli, Antonis Kafetzopoulos, Anastasis Kozdine

Dokumentation - "New York Memories"
Vor 20 Jahren präsentierte der Filmemacher Rosa von Praunheim Claudia, Anna und Uli, die Anfang der 80er Jahre nach New York kamen und versuchten, in der Stadt Fuß zu fassen. Nun besuchte von Praunheim seine Protagonistinnen erneut und schildert gleichzeitig die Veränderungen der Stadt New York.
"New York Memories" (D 2010, 89 min) Regie: Rosa von Praunheim

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