Die

Ausstellung

© Sammlung Essl

Die "Superstars" der Malerei im Essl Museum

ieben, die auszogen, die Malerei zu retten ...

Als die „Glorreichen Sieben“ bezeichnet Kunsthistoriker Wieland Schmied im Katalog der neuen Ausstellung Meisterhafte Bilder die Maler Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Maria Lassnig, Markus Lüpertz, Sigmar Polke, Arnulf Rainer und Gerhard Richter.

Zählen diese doch zu den wichtigsten deutschen und österreichischen Gegenwartskünstlern, die in Zeiten von Happening, Fluxus und Videoinstallationen bewiesen haben, dass die oft totgesagte Malerei ganz schön lebendig ist.

Hommage
Die Ausstellung "Baselitz bis Lassnig – Meisterhafte Bilder" soll als „Hommage an die Malerei und an die ausgestellten Künstlerpersönlichkeiten“ gesehen werden, so Karlheinz Essl, Chef des Klosterneuburger Museums. Da finden sich Baselitz’ auf den Kopf gestellte Porträts ebenso wie Maria Lassnigs Köperbewusstseins-Malereien, Markus Lüpertz’ Vesper-Serie und Kiefers Mythologien. Arnulf Rainers „Fingermalereien“, Polkes Stoffbilder und Gerhard Richters abstrakte Gemälde zeigen wieder andere malerische Ansätze.

Sammlung
Rund 70 Werke werden in der neuen Schau präsentiert, alle stammen aus der Sammlung Essl selbst. In Summe besitzen Karlheinz und Agnes Essl, die dafür bekannt sind, zu zahlreichen Künstlern eine enge Beziehung zu unterhalten, mehrere hundert Werke der „Glorreichen Sieben“.

Immendorff
Zusätzlich zu den Meisterhaften Bildern eröffnete Essl gestern eine Ausstellung des bayerischen Malers und Bildhauers Günther Förg. Daneben sind seit Ende Jänner in einer weiteren Exposition rund 70 Werke von Jörg Immendorff zu sehen. Der – neben Baselitz und Lüpertz – dritte große deutsche „Malerfürst“ ist im vergangenen Jahr der Nervenkrankheit ALS erlegen.

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