So schön ist „Helena

Handke-Stück

So schön ist „Helena" Minichmayr

Sie ist der „Weibsteufel“, der „Struwwelpeter“ und die Marianne in Geschichten aus dem Wiener Wald. Sie ist die designierte neue Jedermann-Buhlschaft (Salzburger Festspiel-Premiere: 25. Juli), und ab 9.6. verkörpert die mehrfache Nestroy-Preisträgerin Birgit Minichmayr auch die legendäre schöne Helena in Peter Handkes Übersetzung von Euripides’ selten gespieltem Drama über den Trojanischen Krieg.

„Ausgrabung“
Der inzwischen verstorbene Star-Germanist Wendelin Schmidt-Dengler hatte das Stück „ausgegraben“ und Handke zur Neuübertragung angetragen. Und da Luc Bondy etwa zu diesem Zeitpunkt zufällig gerade Helena gelesen hat, konnte Handke ihn überzeugen, das Stück für die Wiener Festwochen selbst zu inszenieren.

Genial
Bei dem genialen „Leading Team“ fanden sich schnell die entsprechenden Akteure: Neben Minichmayr agieren u. a. Libgart Schwarz und Andrea Clausen.

„Helena“, Premiere am 9.6., 19 Uhr, Burgtheater, Wien.

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