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Stronach: Aus für Parteien gefordert

ORF-Pressestunde

Stronach: Aus für Parteien gefordert

Die Reaktionen der politischen Konkurrenz waren hämisch: Immerhin erklärte der neue Klubchef von Frank Stronach, Robert Lugar, am Sonntag in der ORF-Pressestunde, dass er Parteien abzuschaffen wolle. Er „träume“ von „einem Parlament ohne Parteien“, aber „mit vernünftigen Leuten“.

Die Klubförderung von 1,2 Millionen Euro für die neue Stronach-Partei werde man, laut Lugar, spenden. Dass Stronach im Eurofighter-U-Ausschuss erklärt habe, dass Magna keine Eurofighter-Gegengeschäfte erhalten habe (siehe unten), sei ein „Missverständnis“. Er, Lugar, sei für „einen neuen Eurofighter-U-Ausschuss“. Und Stronach würde dort auch wieder aussagen.

Zudem bekannte er sich dazu, dass Stronach-Mandatare nur zwei Legislaturperioden im Parlament bleiben dürfen.
 

So lief der Jet-Deal

Ex-Magna-Boss und Neo-Politiker Frank Stronach behauptet weiter, nichts mit dem Eurofighter-Deal zu tun gehabt zu haben. Fakt ist jedoch: Die Magna-Tochter Steyr war einer der engsten Geschäftspartner der DaimlerChrysler AG, die wiederum bestimmender Aktionär beim Eurofighter-Hersteller EADS ist. Laut profil hatte Magna Interesse, dass EADS mit der Republik ins Geschäft kommt – Stronach zahlte Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser den Flug zu EADS. Mit Gegengeschäften soll Magna rund 300 Mio. am Deal verdient haben.

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