In Wien

131 Millionen sahen ESC-Finale

COSMÓ zeigt mit "TANZSCHEIN" eine visuelle Reise durch die Club-Geschichte - Erste Probe auf der großen ESC-Bühne am 7. Mai absolviert - Ein großer Meilenstein für COSMÓ auf seinem Weg zum 70. Eurovision Song Contest wurde gestern, am 7. Mai 2026, geschafft – COSMÓ absolvierte seine erste Probe auf der großen ESC-Bühne in der Wiener Stadthalle. Die Inszenierung – zwischen pulsierendem Club-Erlebnis, eindrucksvollen Tiermasken und Club-Outfits aus verschiedenen Musikjahrzehnten – nimmt erstmals Gestalt auf der ESC-Bühne an. Das Creative-Team rund um Dan Shipton und Ross Nicholson steht hinter dem Konzept der Bühnenshow, die eine Reise durch die Club-Geschichte erzählt. Das Styling-Team Adi Lozancic und Timo Reitbauer visualisiert mit den Kostümen diese Zeitreise in enger Zusammenarbeit mit Künstlerin Birgit Mörtl, die die kunstvollen Tiermasken der Tänzer:innen in moderner 3D-Geometrie gestaltet hat. - Im Bild: COSMÓ. Foto: ORF/Hans Leitner. Veröffentlichung honorarfrei nur für redaktionelle Berichterstattung in Sendungszusammenhang und mit Copyrightangabe. Kontakt: foto@orf.at
© ORF
131 Millionen Menschen haben heuer am Fernseher den 70. Eurovision Song Contest von Wien verfolgt - ein erwarteter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, als bei der Übertragung aus Basel ein Reichweitenrekord von 166 Millionen Menschen erzielt wurde.
OE24 auf Google bevorzugen

Schließlich hatten in der Diskussion um die Teilnahme Israels einige Länder den Bewerb boykottiert, darunter große Nationen wie Spanien.

So hatten die fünf Boykottnationen Island, Irland, Spanien, die Niederlande und Slowenien im Vorjahr gemeinsam gut 28 Millionen ESC-Zuschauer. "Es freut mich sehr, dass wir trotz zahlreicher Boykottaufrufe im Vorfeld und dem Wegfall einiger wichtiger Märkte unsere Ziele erreicht haben", zeigte sich ORF-Executive Producer Michael Krön in einer Aussendung am Freitag zufrieden: "Die TV-Reichweiten haben mit 131 Millionen unsere Erwartungen sogar noch übertroffen."

In rund einem Drittel der gemessenen Märkte gab es ein Plus bei der Reichweite. Spitzenreiter beim Marktanteil waren dabei traditionell die ESC-begeisterten Nordländer Finnland (92,8 Prozent), Schweden (85,5 Prozent), Norwegen (83,4 Prozent) und Dänemark (79 Prozent). Rückgänge wurden indes aus Polen, Großbritannien und Frankreich gemessen. Insgesamt stimmten laut EBU Fans aus 148 Ländern - zwei mehr als im Vorjahr - über die Songs ab. Außerhalb der 35 Teilnehmerländer voteten Menschen beispielsweise aus den USA, den Niederlanden, Kanada, Spanien, der Türkei oder den Vereinigten Arabischen Emiraten am fleißigsten.

Rund 1,5 Mio. Interessierte in Österreich

Mit durchwegs um oder über 1,5 Millionen Seherinnen und Sehern war die Übertragung auch in Österreich ein Quotenerfolg. Der im Durchschnitt stärkste Teil der rund vierstündigen Show aus der Wiener Stadthalle war jener gegen 22.00 Uhr in ORF 1, als sich fast 1,6 Mio. Menschen vor den Endgeräten versammelten. Das entsprach einem Marktanteil von rund 55 Prozent.

Zwischen 1. Jänner und 30. Mai, also zwei Wochen nach dem Finale, zählte man auf den führenden Social-Media-Plattformen insgesamt über 2,75 Milliarden Aufrufe. Der Zuwachs bei TikTok betrug etwa im Jahresvergleich 9,4 Prozent, bei Instagram 3,25 Prozent.

66 Millionen Nutzungsminuten

Mit gut 450 Content Pieces in diversen Social-Media-Kanälen des ORF erzielte man rund 100 Millionen Views. Die Livestreams und Videostreams kamen seit 24. April auf 66 Millionen Nutzungsminuten allein in Österreich. Mit der Spezialseite songcontest.orf.at sowie dem gesamten orf.at-Netzwerk kam man auf gut 13 Millionen Seitenaufrufe.

Dieser Trend findet sich auch in einer neuen, repräsentativen Umfrage von Integral im Auftrag des ORF unter 1.000 in Österreich ansässigen Menschen. Demnach wussten 98 Prozent der Befragten, dass der ESC am 16. Mai in der Wiener Stadthalle ausgetragen wurde. 70 Prozent sind der Meinung, dass Österreich damit in der Welt bekannter wird. 68 Prozent lobten den ORF für seine Gastgeberrolle, und 90 Prozent jener, die das Finale sahen, bewerteten dies als "professionell gemacht", 79 Prozent als "unterhaltsam" und 90 Prozent mit "eindrucksvoller Bühne/Technik". 68 Prozent sahen die "Moderation sympathisch und kompetent".

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden