Stachelige Ehre

170 Gemeinden mit "Goldenem Igel" ausgezeichnet

Eine Familie mit Auszeichnungen steht vor einem "Natur im Garten"-Plakat und lächelt in die Kamera.
© LNK
Auch heuer verteilte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wieder den ultimativen Ritterschlag für den Garten: den „Goldenen Igel".
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Die höchste Auszeichnung für naturnahe und rein ökologische Grünraumpflege ging an jene Gemeinden und Schaugärten, die im vergangenen Jahr komplett auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel sowie Torf verzichtet haben – Unkraut zupfen statt sprühen, sozusagen.

170 Gemeinden im Igel-Fieber

 170 Gemeinden und knapp 90 Schaugärten durften sich heuer die stachelige Plakette an die Ortstafel heften. Sie beweisen: Schöne Blumenbeete und ökologisches Gewissen schließen einander nicht aus, im Gegenteil. Die "Natur im Garten"-Schaugärten machen dabei vor, wie naturnahes Gärtnern aussieht – quasi Gartenschau statt Giftschrank.

„Der 'Goldene Igel' ist ein sichtbares Zeichen für das Bekenntnis zu den Grundsätzen von 'Natur im Garten'. Damit schaffen die Gemeinden wertvolle Lebensräume für Flora und Fauna und fördern die Lebensqualität für Mensch und Kind. Niederösterreich ist dadurch das führende ökologische Gartenland Europas", freut sich Mikl-Leitner – Chefgärtnerin des Bundeslandes sozusagen.

Über 500 Mitglieder im Grün-Klub

Mittlerweile halten sich mehr als 500 Städte und Gemeinden an die "Natur im Garten"-Kriterien, tatkräftig unterstützt von Expertinnen und Experten, die den Gemeinde-Mitarbeitenden zeigen, wie man Grünflächen pflegt, ohne zur Giftspritze zu greifen.

Über 100 Schaugärten in ganz Niederösterreich laden zum Staunen, Lernen und Nachmachen ein – und profitieren im Gegenzug von Netzwerk, Fachwissen und Exkursionen. Igel-Ehre, wem Igel-Ehre gebührt.

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