Waffenarsenal

36-Jähriger attackierte eigene Mutter

Der Sohn ging auf seine Mutter los.
© Symbolbild, (c) APA/ Hans Klaus Techt
Ein Drogenspürhund konnte mehrere nicht registrierte Waffen sicherstellen.
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Schockierender Vorfall in der Wiener Innenstadt: Ein 36-jähriger Österreicher soll am Samstagnachmittag seine Mutter (64)  in ihrer Wohnung im 1. Bezirk körperlich angegriffen und mit dem Tod bedroht haben. Die Frau wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst medizinisch behandelt und anschließend in häusliche Pflege entlassen. Gegenüber der Polizei erklärte sie, dass es bereits in der Vergangenheit mehrfach zu Drohungen und Gewalttaten durch ihren Sohn gekommen sein soll.

Cobra und Spürhund im Einsatz

Da Hinweise vorlagen, dass der Verdächtige möglicherweise nicht registrierte Schusswaffen besitzt, ordnete die Staatsanwaltschaft Hausdurchsuchungen an beiden Wohnadressen an. Unterstützt wurden die Beamten dabei vom Einsatzkommando Cobra sowie dem Polizeispürhund "Karla". Die Ermittler stellten mehrere nicht registrierte Schusswaffen, darunter auch Langwaffen, sowie eine große Menge Munition sicher. Ein Teil der Waffen lag offen herum, andere waren versteckt.

Polizeispürhung "Karla"entdeckte mehrere nicht regisitrierte Waffen.
Polizeispürhung "Karla"entdeckte mehrere nicht regisitrierte Waffen.

Angreifer sitzt in Justizanstalt

Gegen den 36-Jährigen wurden ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Der Verdächtige wurde festgenommen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in eine Justizanstalt eingeliefert. Er muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der fortgesetzten Gewaltausübung, gefährlichen Drohung und Verstößen gegen das Waffengesetz verantworten.

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