Streit mit Gattin

8-Jährige getötet - Vater spricht und verrät Motiv!

Ortsschild "Kumberg" an einem Maschendrahtzaun mit lila amtlicher Versiegelung.
© APA
Jetzt heraußen, warum ein steirischer Vater (37) seine eigene Tochter erstochen hat. Es war ein Streit mit seiner Frau, worauf er Selbstmord begehen und das Mädchen "mitnehmen" wollte.
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Stmk. Zwei Möglichkeiten standen im Raum, warum ein bis dahin im Ort als "gmiatlicher Typ" angesehener Ortsbewohner von Kumberg, der meist in Lederhosen, barfuß und mit Hut unterwegs war, plötzlich zum Horrorverdächtigen wurde, der eine seiner beiden Töchter (7 und 8) mit einem japanischen Küchenmesser attackierte und so schwer verletzte, dass die 8-Jährige verblutete und im Spital verstarb: Entweder war es ein Schizo-Schub oder eine Bluttat aus niederen emotionalen Gründen, weil er mit seiner Gattin gestritten hatte, die sich offenbar von ihm trennen wollte. Es war Zweiteres.

Wie die Polizei Mittwochvormittag nach dem Verhör des 37-Jährigen bekannt gab, zeigte sich der Verdächtige in den Hafträumen des Polizeianhaltezentrums Graz "umfassend geständig". Er gab an, dass er aufgrund von Streitigkeiten mit seiner Partnerin Suizid begehen und seine achtjährige Tochter "mitnehmen" habe wollen.

Unzählige Stiche in Hals des Kindes

Demnach dürfte sich der Diplomingenieur und Bauunternehmer in das Kinderzimmer begeben und mit einem Küchenmesser der schlafenden Tochter die tödlichen Verletzungen zugefügt haben. Wo die zweite Tochter zu diesem Zeitpunkt war und warum sie von der Raserei des Vaters verschont blieb, ist noch unklar.  Danach begab sich Daniel N.  ins Badezimmer und  versuchte sich das Leben zu nehmen. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde im besagten Badezimmer sichergestellt und wird nun kriminaltechnisch untersucht.

Bei der gerichtlich angeordneten Obduktion am Nachmittag des 18. August 2026 wurde als Todesursache der Achtjährigen massiver Blutverlust in Folge von schweren Verletzungen am Hals festgestellt. Die Ergebnisse der Obduktion decken sich mit den bisherigen Ermittlungsergebnissen.

Der Tatverdächtige wird über Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz in die Justizanstalt Jakomini eingeliefert. Weitere Erhebungen folgen.

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