Die große Frage vor dem Formel-1-Klassiker in Barcelona (Sonntag, 15 Uhr, ORF1 live): Schafft WM-Dominator Kimi Antonelli seinen sechsten Sieg in Serie?
6 Siege in Folge schaffte nicht einmal Hamilton
Damit würde der 19-jährige Italiener sogar seinen Mercedes-Vorgänger Lewis Hamilton (41), mit sechs Erfolgen Rekordsieger in Barcelona, übertreffen.
Mercedes-Boss Toto Wolff ist bemüht, seinem Youngster Druck zu nehmen: "Kimi wird natürlich Selbstvertrauen aus Monaco mitnehmen. Darauf wollen wir in Barcelona aufbauen und unsere Arbeit erledigen."
Im Titelrennen ist Antonelli, der letzten Sonntag in Monaco eiskalt und fehlerfrei zum fünften Saisonsieg gerast war, der Konkurrenz nach sechs von 22 Rennwochenenden schon enteilt.
Noch nie hat ein F1-Spitzenreiter einen derart großen Vorsprung verspielt. Doch Barcelona-Vorjahressieger Oscar Piastri sollte dem Mercedes-Star eine Warnung sein, der Australier war 2025 nach einem starken Saisonstart noch von seinem McLaren-Teamkollegen Lando Norris eingefangen worden.
Schon am Sonntag könnte Antonelli seinen neun Jahre älteren Teamkollegen George Russell an GP-Siegen einholen. Der 28-Jährige will in seinem 100. Grand Prix für Mercedes freilich wieder auf die Siegerstraße zurückkehren und sich damit auch einen Motivationsschub für den Österreich-GP in Spielberg am 28. Juni holen.
Hamilton jagt ersten Sieg im Ferrari
Genauso wie der formstarke Hamilton, der mit seinem Ferrari in Kanada und Monaco zweimal hintereinander Zweiter geworden war und im WM-Ranking auf Rang zwei kletterte. Auf seinen ersten Triumph für die Scuderia seit seinem Wechsel im Vorjahr wartet der siebenfache Weltmeister aber noch, an Barcelona hat er mit sechs Siegen aber gute Erinnerungen.
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Red-Bull-Star Max Verstappen hingegen will sich in Katalonien mit einem neuen Motor zurückmelden, nachdem er in seiner Wahl-Heimat Monaco am Start nicht vom Fleck gekommen war.
Freude dürfte der Niederländer am Mittwochabend verspürt haben, nachdem der Automobil-Weltverband FIA die schrittweise Leistungssteigerung des Verbrennungsmotors bis 2028 verkündet hatte. Die Verbrenner-Elektro-Aufteilung in den neuen F1-Hybridmotoren soll in den kommenden zwei Jahren auf das Verhältnis 60:40 angepasst werden. Nach der Regelrevolution für die laufende Saison war der Elektro-Anteil der Leistung auf 47 Prozent erhöht worden. Das hatten viele Fahrer, darunter auch Verstappen, stark kritisiert. Denn in der Praxis müssen die Piloten oft vom Gas, um die Batterie wieder ausreichend aufzuladen. Mit der Änderung (2027 auf 42 Prozent, 2028 auf 40), auf die sich die Teams, die Formel 1 und die FIA einigten, soll besonders im Qualifying, aber auch in den Rennen wieder mehr Vollgas gefahren werden.
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