Gegen Beitar

Austria verteidigt 2:1 mit Personalsorgen

Zwei Fußballspieler kämpfen im Spiel um den Ball, einer im gelben Trikot, einer im lilafarbenen Trikot.
© GEPA pictures
Austria Wien muss gegen Beitar Jerusalem auf ein paar Stammkräfte verzichten.
OE24 auf Google bevorzugen

Es geht Schlag auf Schlag für die Veilchen. Vier Tage nach der bitteren 0:2-Niederlage gegen den LASK wartet am Donnerstag im 3.-Runden-Rückspiel der Conference League (20.30 Uhr/live ORF & im OE24-Live-Ticker) Beitar.

Zwar gehen die Wiener mit einem 2:1-Sieg ins Heimspiel, mit dem Top-Kader kann Trainer Stephan Helm aber nicht agieren. Neben geplanter Rotation fehlt mit Johannes Eggestein nämlich auch ein Schlüsselspieler.

"Es ist eine gute Ausgangssituation, aber ich erwarte ein Spiel mit einem mutig auftretenden Gegner", sagte Helm. Da bereits ein Remis vor Heimpublikum zum Aufstieg reicht, ist die Devise innerhalb der Mannschaft klar. "Wir wollen eine Runde weiterkommen. Wenn du so eine gute Ausgangslage erarbeitet hast, dann willst du ins Play-off. Das ist unser Ziel, dass wir das Spiel gewinnen vor unseren Fans", erklärte Rechtsverteidiger Reinhold Ranftl.

Adduktoren plagen Johannes Eggestein

Dass Helm angesichts des bereits siebenten Pflichtspiels erneut rotieren könnte, ist für die Spieler nur logisch. "Aufgrund der Temperaturen ist es, glaube ich, sehr sinnvoll. Und klar abgesprochen mit uns. Wir haben einen großen Kader, jeder kriegt seine Chance", meinte Ranftl.

Fraglich für die Partie gegen den sechsfachen israelischen Meister ist Stürmer Eggestein, dessen Adduktorenprobleme sich am Sonntag gegen den LASK wieder etwas verschärft haben. "Es ist eine Kleinigkeit, die ihn da ein bisschen ausbremst", sagte Helm und betonte, man wolle nichts riskieren. Schließlich warte am Sonntag in Hartberg die nächste wichtige Partie.

Austria Johannes Eggestein plagen Schmerzen
Austria Johannes Eggestein plagen Schmerzen © APA/GEORG HOCHMUTH

Während der Austria der Start in die Bundesligasaison mit zwei Niederlagen misslang, sind die Wiener in den vier Spielen im Europacup bzw. Cup bisher siegreich geblieben. Im Gegensatz zum Hinspiel gegen Beitar will man aber diesmal von Beginn weg präsent sein. "Es war so, dass wir in der ersten Halbzeit Probleme gehabt haben mit dem, wie sie uns bespielt haben. Das haben wir dann geändert", erklärte Helm. "Ich denke, für uns ist es eine Stärke, dass wir unser Spiel immer über 90 Minuten durchziehen können."

Polizei bereit für Hochrisikospiel

Dass angesichts der nicht ganz unproblematischen Beitar-Fans die Partie von UEFA und Polizei zum Hochrisikospiel ausgerufen wurde, "ist für uns eigentlich überhaupt kein Thema", sagte der Austria-Coach. Nach Clubangaben wird der Gästesektor "sehr gut abgeriegelt und es gilt, besonders darauf zu schauen, was die Leute mit reinbringen". Die Polizei ist jedenfalls im Großeinsatz. Sollte die Austria aufsteigen, hat das auch Folgen auf den Spielplan in der Bundesliga. Dann wird das Heimspiel gegen die WSG Tirol vom 23. August auf den 2. September verschoben.

Unterdessen verkündeten die "Veilchen" am Mittwoch einen neuen Hauptsponsor. Nachdem die Austria die ersten sechs Spiele ohne Trikotsponsor absolviert hat, prangt ab Donnerstag das internationale Gastro-Unternehmen Aramark auf den Dressen.

Laut Finanzvorstand Harald Zagiczek wurde mit Aramark, das seit dem Vorjahr bereits Cateringpartner des Vereins ist, eine entsprechende Sponsorpartnerschaft über ein Jahr vereinbart. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden