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Babler hat SPÖ zur Kleinpartei gemacht

oe24-Chefredakteur Niki Fellner
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Ein Kommentar von oe24-Chefredakteur Niki Fellner.
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Die SPÖ ist an ihrem vorläufigen Tiefpunkt angelangt. Die in dieser Woche in der Lazarsfeld-Umfrage erhobenen 16 Prozent sind das historisch schlechteste Ergebnis, das die einst stolze Kanzlerpartei jemals hatte. Das liegt noch einmal mehr als fünf (!) Prozentpunkte unter dem ohnehin schon katastrophalen Nationalratswahl-Ergebnis 2024. Und ist knapp die Hälfte der Werte, die Pamela Rendi-Wagner hatte bevor sie weggeputscht wurde.

Unter Andreas Babler ist die SPÖ zu einer Kleinpartei geworden, die ihre einstigen Kernwählerschichten durch die Bank vertrieben hat. Bei den Arbeitern liegen die Roten in den Rohdaten nur noch bei 14%, bei Frauen sind es 12%, bei den Pensionisten 7 %. In den meisten Bundesländern schrammt die Partei mittlerweile an der Wahrnehmungsgrenze – selbst im roten Wien würde die SPÖ bei einer Nationalratswahl hinter der FPÖ liegen. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis die SPÖ auf Bundesebene von den Grünen eingeholt wird (der Abstand beträgt schon jetzt nur mehr 4%!).

Babler hat die SPÖ mit seiner merkwürdigen Mischung aus Linkskurs und Spar-Diktat nicht nur in den Abgrund gerissen, sondern auf Jahre beschädigt. Dass die wenigen verbliebenen SPÖ-Granden dabei tatenlos zusehen, ist verwunderlich. Frei nach dem Motto: Der Letzte dreht das Licht ab. Das wird dann wohl Andreas Babler sein…

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