Es wird eng!
Der Kampf ums letzte Wasser
"Diese Appelle der Gemeinden gilt es ernst zu nehmen", warnt Martin Angelmaier, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes, gegenüber der APA – ein Satz, der wie eine stille Alarmglocke klingt.
Wenn Wasser zur Mangelware wird
In Weinzierl am Walde ist die Lage bereits so dramatisch, dass eine ortspolizeiliche Verordnung notwendig wurde: Rasensprengen und Autowaschen sind in mehreren Katastralgemeinden bis auf weiteres verboten, die Entnahme aus dem Ortsnetz streng reglementiert.
Wenn der Hahn zu versiegen droht
In Laab im Walde stellte der Hauptlieferant Wiener Wasser die Einspeisung über die II. Wiener Hochquellenleitung sogar für rund 24 bange Stunden ein – ein Vorgeschmack auf das, was drohen könnte, sollte sich die Situation weiter zuspitzen.
Knapp an der Kante
Auch Pöggstall, oe24 berichtete, stand jüngst am Abgrund: Wegen außergewöhnlich hohen Wasserverbrauchs drohte während der letzten Hitzewelle ein nächtliches Abschalten der Versorgung. Im letzten Moment konnte die Katastrophe abgewendet werden. St. Pölten gibt sich zwar zuversichtlich – die Versorgung sei "trotz Hitze und Trockenheit gesichert", heißt es vom Magistrat –, doch Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) lässt keinen Zweifel: Jeder Tropfen zählt, Verschwendung ist keine Option mehr.
Fazit: Zwischen Notverordnungen und Versorgungsengpässen zeigt sich, wie fragil die Wassersicherheit in Niederösterreich in diesem Ausnahmesommer geworden ist.
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