Bewerbung
Deutschland will die WM zurückholen
Wie die "Bild" berichtet, soll es sich derzeit um keine fixe Bewerbung handeln. Das Verfahren seitens der FIFA hat noch nicht gestartet. Jedoch haben beim DFB die nötigen Vorüberlegungen begonnen. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL), die für die erste und zweite Bundesliga verantwortlich ist, ist von dem Plan begeistert.
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Für die Austragung einer Weltmeisterschaft werden 14 Stadien mit mindestens 40.000 Sitzplätzen benötigt. Laut dem Bericht seien Berlin, Leipzig, Hamburg, Hannover, Bremen, Düsseldorf, Köln, Gelsenkirchen, Dortmund, Frankfurt, Kaiserslautern, Mönchengladbach, München und Stuttgart für das Turnier vorgesehen.
Ein riesiges Problem
Ein Problem gibt es noch: Nach den aktuellen Regularien der FIFA ist eine Bewerbung eines UEFA-Mitglieds erst 2042 möglich. 2030 findet die Weltmeisterschaft in Portugal, Spanien, Marokko, Argentinien, Uruguay und Paraguay statt. Laut den Regularien dürfen die nächsten zwei Turniere nicht auf demselben Kontinent ausgetragen werden. Somit wäre eine Bewerbung von Deutschland erst 2042 möglich.
Eine Weltmeisterschaft würden die Organisatoren nutzen, um einige Stadien, wie 2006, zu modernisieren oder gar neu zu bauen.
Olympia kein Problem
Die Pläne sollen nach der WM 2026 in Mexiko, Kanada und den USA weiter konkretisiert werden. Dann würden die DFB-Verantwortlichen mit der Politik verhandeln. Zusätzlich sollen noch die Garantien und finanziellen Beteiligungen von der FIFA geregelt werden.
Aktuell ist auch unbekannt, wann die FIFA die WM 2038 und 2042 vergeben wird. Saudi-Arabien hat die WM 2034 mit zehn Jahren Vorlaufzeit erhalten. Eine mögliche Zusage für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 soll kein Problem werden. Brasilien hat 2014 die WM ausgetragen und 2016 in Rio die Olympischen Sommerspiele. Die USA wird nach der WM 2028 die Sommerspiele in Los Angeles beheimaten.
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