Ohne Hitze & Massen
Diese Reiseziele sind im Oktober sogar schöner als im Sommer
Der Oktober wird als Reisemonat oft unterschätzt. Dabei hat er einen entscheidenden Vorteil: Die drückende Sommerhitze ist vielerorts vorbei, das Meer ist noch aufgeheizt und die großen Touristenmassen sind abgereist. Gleichzeitig verwandelt sich die Landschaft langsam in Herbstfarben. Der Trend zum Reisen im Herbst nimmt generell zu. Reisende nutzen die Monate September bis November zunehmend, um Hitze und Hochsaison auszuweichen. Für manche Destinationen ist genau das die beste Zeit des Jahres.
Mallorca: Das Meer ist noch warm, die Insel wird entspannter
Mallorca verbinden viele automatisch mit Hochsommer, überfüllten Stränden und heißen Tagen. Im Oktober zeigt sich die Baleareninsel jedoch von einer deutlich ruhigeren Seite. In Palma liegen die durchschnittlichen Tageshöchstwerte im Oktober bei rund 23 Grad, das Meer erreicht etwa 22 Grad. Damit ist die Insel nicht nur für letzte Badetage interessant. Wanderungen durch die Tramuntana, Ausflüge in kleine Dörfer oder ein Nachmittag in Palma lassen sich bei milderen Temperaturen wesentlich angenehmer genießen als mitten im Hochsommer.
Sizilien: Herbst statt Hochsommer-Hitze
Sizilien ist im Sommer natürlich ein Klassiker – doch gerade für eine Rundreise kann der Oktober die bessere Wahl sein. Das offizielle Tourismusportal der Region empfiehlt September und Oktober ausdrücklich für Erkundungen ohne den sommerlichen Trubel. Gleichzeitig bleibt das Meer vielerorts noch warm genug zum Baden. Statt sich bei 35 Grad durch Palermo oder Syrakus zu kämpfen, kann man im Oktober entspannt durch historische Gassen schlendern, auf Märkten essen und anschließend noch einen Abstecher ans Meer machen.
Andalusien: Endlich angenehm durch Sevilla spazieren
Wer schon einmal im Hochsommer in Andalusien war, weiß: Sehenswürdigkeiten bei extremer Hitze zu besichtigen, ist nicht unbedingt ein Vergnügen. Im Oktober wird das Klima deutlich angenehmer für ausgedehnte Stadtspaziergänge. Sevilla, Córdoba und Granada lassen sich jetzt wunderbar miteinander verbinden. Die Temperaturen sind milder als im Sommer und auch die Landschaft rund um die Städte zeigt sich im Herbst besonders reizvoll.
Madeira: Wenn die Natur im Mittelpunkt steht
Madeira ist eigentlich ein Ganzjahresziel, doch der Herbst bringt einen besonderen Vorteil mit sich: Die Insel wird ruhiger, während das Klima weiterhin mild bleibt. Laut dem offiziellen Tourismusportal sind September und Oktober weiterhin gute Monate, um die Insel zu erkunden. Gleichzeitig sorgt der beginnende Herbstregen dafür, dass Madeiras ohnehin üppige Landschaft noch grüner wird. Wer wandern, Levadas erkunden oder spektakuläre Aussichtspunkte besuchen möchte, profitiert zudem davon, dass die Temperaturen nicht mehr so sommerlich hoch sind.
Athen: Kultur ohne Hitzeschlacht
Auch Athen kann im Oktober deutlich angenehmer sein als im Hochsommer. Die griechische Hauptstadt verbindet antike Sehenswürdigkeiten mit einer lebendigen Restaurant- und Barszene – und genau diese Mischung macht sie zu einem guten Herbstziel.
Der große Pluspunkt: Wer Akropolis, Plaka und Co. erkunden möchte, muss sich nicht durch die Mittagshitze kämpfen. Gleichzeitig lässt sich ein Städtetrip noch mit einem Ausflug ans Meer verbinden.
Die Algarve: Mehr als nur Sommerurlaub
Auch die Algarve muss nicht ausschließlich im Juli oder August besucht werden. Im Oktober geht es hier weniger um klassischen Badeurlaub und mehr um Küstenwanderungen, kleine Orte, gutes Essen und entspannte Tage am Meer. Der Atlantik ist allerdings kühler als das Mittelmeer und das Wetter wird im Laufe des Monats wechselhafter. Wer vor allem Sonne und Baden sucht, sollte daher eher auf die erste Oktoberhälfte setzen.
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