Fine Dining Guide

Digitale Schatzkarte für Wiens Spitzen-Gastro

Smartphone zeigt einen Fine Dining Guide vor einem kunstvoll angerichteten Gericht auf einem Teller.
© Gerhard Wasserbauer
Wer in Wien exzellent essen will, hat leichtes Spiel. Gleich 168 Haubenlokale prägen das kulinarische Bild der Stadt. Der "Fine Dining Guide" verbindet jetzt die absoluten Spitzen der lokalen Gastro-Szene.
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Die Wiener Spitzengastronomie lässt sich ab sofort ganz einfach mit einem neuen digitalen Begleiter entdecken. WienTourismus hat dafür den "Fine Dining Guide" in der App ivie veröffentlicht. Dieser Führer leitet Feinschmecker gezielt zu 12 ausgewählten Top-Restaurants, die mit den begehrten Michelin-Sternen oder zahlreichen Hauben prämiert wurden. Der neue Stadtspaziergang ist ein weiteres Angebot im Rahmen des aktuellen Themenjahres "Vienna Bites. Küche. Kultur. Charakter".

Edel-Gastronomie und verborgene Schätze

Von Nobel-Haubenlokalen zu geheimen Weinkellern Auf der kulinarischen Route finden sich weltbekannte Adressen wie das Amador oder das Steirereck. Auch weitere kreative Küchenkonzepte wie Konstantin Filippou, Mraz und Sohn, Doubek, Aend, Edvard, Herzig, Jola, Pramerl und the Wolf, Tian sowie Z’Som sind Teil der exklusiven Auswahl. Die Liste zeigt die enorme Bandbreite der Wiener Küche, die von traditionellen Gerichten bis zu modernen internationalen Einflüssen reicht. Neben den bekannten Edel-Adressen führt der digitale Weg die Nutzer gezielt zu außergewöhnlichen Orten in versteckten Grätzeln abseits des Zentrums oder in historische Weinkeller. "Mit dem Fine Dining Guide erweitern wir unser Themenjahr um ein zentrales digitales Angebot, das Orientierung bietet und zugleich die kulinarische DNA Wiens sichtbar macht", erklärt Norbert Kettner, Chef des WienTourismus.

Wirtschaftsfaktor Gastronomie

Die Gastronomie stellt einen beachtlichen Wirtschaftsfaktor in Wien dar. Rund 8.000 Gastro-Betriebe prägen das Stadtbild, vom klassischen Kaffeehaus über das Haubenlokal bis zum Würstelstand. In der Branche arbeiten 50.400 Angestellte, was einem Drittel aller Beschäftigten in der gesamten österreichischen Gastronomie entspricht. Auch die Bruttowertschöpfung von 1,8 Milliarden Euro macht rund ein Drittel des gesamten österreichischen Wertes in diesem Bereich aus. Wien beheimatet mit dem Steirereck und dem Amador die einzigen zwei Drei-Sterne-Restaurants des Landes. Das Steirereck liegt zudem auf Platz 33 der fünfzig besten Restaurants der Welt. Insgesamt gibt es in der Stadt 18 Betriebe mit 26 Sternen und stolze 168 Haubenlokale.

Sensationeller Erfolg für App ivie

Das kulinarische Themenjahr sorgt auch auf internationaler Bühne für viel Aufsehen. Bisher wurden rund 100 Betriebe aus der Gastronomie, der Hotellerie sowie kleine Produzenten und Manufakturen internationalen Fachleuten präsentiert. Das Interesse ist riesig, denn bereits über 1.300 Medienberichte griffen das Thema weltweit auf.

Perfekt dazu passt der jüngste Erfolg der offiziellen App ivie, die im Mai die stolze Grenze von zwei Millionen Downloads überschritten hat. Jedes Jahr sind rund eine halbe Million Nutzer darin aktiv. Schon kurz nach dem Start im Jahr 2020 wurde das Programm als beste App Österreichs ausgezeichnet und gehört heute zu den erfolgreichsten Tourismus-Apps in ganz Europa. Neben den mehr als 30 kuratierten Spaziergängen bietet das Programm über 1.000 nützliche Einträge zu Sehenswürdigkeiten sowie zu praktischen Angeboten wie Trinkbrunnen, WLAN-Hotspots oder öffentlichen Toiletten.

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