Millionen Besucher

S-Bahn-Chaos am Donauinselfest

Das Donauinselfest findet heuer von 3. bis 5. Juli statt.
© Alexander Müller
Wer heuer zum Donauinselfest will, sollte reichlich Zeit für die Anreise einplanen: Ausgerechnet ab dem Festival-Samstag wird die S-Bahn-Stammstrecke aufgrund von Bauarbeiten komplett gesperrt.
OE24 auf Google bevorzugen

In diesem Jahr findet das Donauinselfest ausnahmsweise Anfang Juli statt. Doch ausgerechnet ab diesem Wochenende wird die S-Bahn-Stammstrecke komplett gesperrt - ein Öffi-Chaos der Superlative scheint damit vorprogrammiert. Denn: Nicht weniger als zwei bis drei Millionen Besucher werden am größten kostenlosen Freiluftfest Europas erwartet.

Ob dieser Meldung befürchten etliche Besucher schon im Vorfeld Probleme bei der An- und Abreise zum beliebten Open-Air-Event. Nun haben die Veranstalter gemeinsam mit den Wiener Linien und den ÖBB ein Verkehrskonzept vorgestellt, das einen möglichst reibungslosen Ablauf sicherstellen soll.

Am Festival-Samstag sind die Bauarbeiten auf der S-Bahn-Stammstrecken voll im Gange.
Am Festival-Samstag sind die Bauarbeiten auf der S-Bahn-Stammstrecken voll im Gange. © ORF

Mehr Öffis für Festival-Besucher

Damit die Donauinsel auch ohne die wichtige S-Bahn-Stammstrecke gut erreichbar bleibt, werden mehrere Linien verstärkt. Die U6, die S45 sowie die Straßenbahnlinie 31 fahren in kürzeren Intervallen und bieten dadurch zusätzliche Kapazitäten. Besonders der Verkehrsknoten Heiligenstadt soll von der Taktverdichtung der S45 profitieren, da dort der Umstieg zur U4 möglich ist.

Zusätzlich wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Dieser ist ab Floridsdorf sowie bei der Station Wien Handelskai im Einsatz und soll am gesamten Wochenende rund um die Uhr verkehren. Dadurch bleibt auch der wichtige Anreisebereich Handelskai weiterhin gut erreichbar.

Nicht nur die Anreise, auch die Abreise steht im Blickpunkt der Planungen. Wie bereits in den vergangenen Jahren werden die Schlusszeiten der einzelnen Bühnen wieder zeitlich versetzt angesetzt. Dadurch sollen sich die Besucherströme besser verteilen und lange Wartezeiten vermieden werden. Für zusätzliche Orientierung sorgen vor Ort Durchsagen, LED-Wände und spezielle Wegleitsysteme.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden