Ermittlungen

Fischsterben im Kamp: erster konkreter Verdacht

Toter Fisch im Kamp.
Toter Fisch. © APA
Alarm am Kamp: Nach einem massiven Fischsterben laufen derzeit behördliche Ermittlungen. Zahlreiche Jungfische, Krebse und andere Wasserlebewesen sind verendet, nachdem es am 27. Mai zu einer mehrstündigen Störung des Durchflusses gekommen sein soll.
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Besonders betroffen sind laut dem zuständigen Fischereirevierverband Jungfische sowie am Gewässergrund lebende Arten wie Bachschmerle und Koppe. "Der heurige Jungfisch-Jahrgang hat vermutlich stark gelitten", sagt Obmann Martin Mühlberger. Wie hoch der Schaden tatsächlich ist, könne derzeit noch nicht beziffert werden.

Ein Verdacht besteht schon

Der Verdacht richtet sich auf die Mantlermühle in Rosenburg im Bezirk Horn. Nach Angaben der Bezirkshauptmannschaft deuten Pegelmessungen auf eine Auffälligkeit im Bereich des Kraftwerks hin. Die Ermittlungen laufen bereits seit vergangener Woche, entsprechende Strafanträge sollen nun an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet werden.

Bei der Mantlermühle zeigt man sich überrascht. Geschäftsführerin Marie-Christine Mantler erklärte, man sei bisher nicht kontaktiert worden. Zudem seien in der betroffenen Zeit keine Probleme bekannt gewesen.

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