Augenzeuge berichtet

Flugzeugabsturz mit vier Österreichern: Prater-Legende ist tot

© APA/AFP/STRINGER
Immer weitere Details kommen derzeit zu der furchtbaren Tragödie, die sich in der Nähe des Flughafens Medulin im kroatischen Istrien abgespielt hat, ans Licht.
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Bei dem Absturz der Beechraft G36 Bonanza mit dem deutschen Kennzeichen D-ENTT kamen vier Österreicher, Männer im Alter von 40 bis 66 Jahren, ums Leben. Das Kleinflugzeug war am Flughafen Nikolsdorf gestartet und Donnerstagvormittag gegen 11.18 abgestürzt.

Eines der Opfer soll der Osttiroler Unternehmer Walter Pondorfer sein. Er ist als Prater-Legende bekannt wegen seiner Vielzahl von Fahrgeschäften, wie der Freefall Tower oder der Praterturm, das höchste Kettenkarusell der Welt. Pondorfer hatte sich einen Namen gemacht, indem er spektakuläre Attraktionen für Freizeitparkts weltweit entwickelte.

Die Staatsanwaltschaft und Polizei vor Ort, als auch die Agentur zur Untersuchung von Unfällen im Luft-, See- und Schienenverkehr (AIN)Untersuchungen hat die Ermittlungen zur Absturzursache übernommen. Ein genauer Unfallbericht soll bald veröffentlicht werden. Das berichtet die kroatische Nachrichtenagentur HINA am Freitagvormittag. Die Toten sollen obduziert werden.

Augenzeuge schildert letzte Minuten

Den Vorfall vor Ort beobachten konnte ein passionierter Pilot. Der Augenzeuge berichtet, dass das Flugzeug in einer Höhe von 300 Metern geflogen sei. Er sei davon ausgegangen, dass die Maschine am Flughafen in Medulin landen würde. "Dann fing sie plötzlich an, in einer Spirale zu fliegen." Der Pilot habe noch versucht die Beechraft aufzurichten. "Ich glaube, er hat es geschafft, sie zu stabilisieren, aber er hatte immer noch einen sehr steilen Winkel zum Flughafen gehabt." Dann sei das Kleinflugzeug den Hügel hinunter geflogen hinter den Wald. "Wir haben es dann aus den Augen verloren, eine Explosion gab es nicht."

Rund 25 Minuten hätten die Einsatzkräfte nach dem abgestürzten Flugzeug gesucht, bis es schließlich gefunden wurde. Die Maschine und die Toten konnten schließlich zwei bis drei Kilometer vom Flughafen entfernt gefunden werden. Für die vier Insassen kam jede Hilfe zu spät.

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