Die Gerüchte um einen Wechsel von Max Verstappen nehmen weiter Fahrt auf. Obwohl der vierfache Formel-1-Weltmeister noch bis Ende 2028 an Red Bull gebunden ist, verdichten sich die Anzeichen, dass die langjährige Zusammenarbeit schon nach dieser Saison enden könnte.
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Nicht um jeden Preis
Wie f1-insider berichtet, hat sich inzwischen auch die Red-Bull-Führung mit einem möglichen Abschied des Niederländers abgefunden. Demnach soll Miteigentümer Mark Mateschitz nicht mehr bereit sein, Verstappen "um jeden Preis" im Team zu halten – ein deutlicher Kurswechsel.
Hintergrund ist eine Ausstiegsklausel in Verstappens Vertrag. Da der 28-Jährige bis zur Sommerpause rechnerisch nicht mehr auf Rang zwei der Fahrerwertung klettern kann, darf er den Vertrag vorzeitig auflösen. Laut Medienberichten versuchte Red Bull zuletzt sogar, ihm diese Klausel für rund acht Millionen Euro abzukaufen. Verstappen soll das Angebot jedoch abgelehnt haben.
Krisengipfel in Salzburg
Für zusätzliche Spannungen sorgten offenbar auch mehrere Krisengespräche in Salzburg. Intern wird Verstappen mangelnde Loyalität vorgeworfen. Der Niederländer hatte sich zuletzt mehrfach öffentlich über die Leistungsfähigkeit seines Autos beklagt.
Gleichzeitig reißen die Spekulationen über einen Wechsel nicht ab. Neben Mercedes wird inzwischen auch McLaren als mögliches Ziel gehandelt. Im Raum steht sogar ein spektakulärer Fahrertausch mit Oscar Piastri, der Red Bull im Gegenzug verstärken könnte.
Erschwert wird die Lage für Red Bull zudem durch den Abgang mehrerer Schlüsselpersonen, darunter Renningenieur Gianpiero Lambiase und Technikchef Paul Monaghan. Sollte Verstappen tatsächlich gehen, würde für den Rennstall eine der erfolgreichsten Epochen der Teamgeschichte zu Ende gehen.
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