Nach der bitteren Niederlage gegen Spanien ist für den Vize-Weltmeister ausgerechnet am Nationalfeiertag schon im Halbfinale Endstation. Besonders bitter: Die 1,52 Milliarden Euro schwere und damit wertvollste Mannschaft der WM war bis dahin die mit Abstand dominierendste des Turniers – sieben Spiele, sieben Siege, kein Gegentor in der K.-o.-Phase.
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Doch ausgerechnet im wichtigsten Spiel riss die Traumserie. Es ist ein bitteres Déjà-vu: Nach dem verlorenen WM-Finale 2022 gegen Argentinien sowie den Niederlagen gegen Spanien im EM-Halbfinale 2024 und in der Nations League 2025 kassierte Frankreich gegen die Iberer bereits die dritte Pleite in Folge.
Bitterer Deschamps-Abschied
Vor allem für Didier Deschamps schmerzt das Aus. Der 57-Jährige wollte seine 14-jährige Amtszeit mit einem letzten Meisterstück krönen. Mitten im Turnier musste der Teamchef den Tod seiner Mutter verkraften, nun endet seine Ära nach der WM. Das Zepter übernimmt voraussichtlich Ex-Teamkollege Zinédine Zidane.
Auch für Kylian Mbappé ist das Aus ein harter Schlag. Der Superstar hatte seinem Coach vor der WM "die beste Weltmeisterschaft aller Zeiten" versprochen – und lieferte. Mit acht Toren und drei Assists spielte sich der Real-Starstürmer in die Favoritenrolle auf den Titel als Spieler des Turniers. Doch statt um den dritten Stern kämpft Frankreich jetzt nur noch um Bronze.
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