Geheim-Star

ÖFB-Schreck Oyarzabal schießt Furia Roja ins Finale

Zwei spanische Fußballspieler jubeln nach einem Tor im Stadion, einer hebt triumphierend den Arm.
© APA/AFP/FRANCK FIFE
Er macht einfach den Unterschied! Mikel Oyarzabal hat sich längst daran gewöhnt, im Schatten der großen Stars zu stehen.
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Lamine Yamal, Pedri, Rodri! Über sie wird gesprochen – doch wenn Spanien die ganz großen Spiele gewinnt, schlägt meist der stille Baske zu. Auch im WM-Halbfinale gegen Frankreich war auf den Real-Sociedad-Profi Verlass: Mit seinem verwandelten Elfmeter zum 1:0 (22.) brachte Oyarzabal die Furia Roja auf Finalkurs, am Ende stand ein 2:0-Triumph.

Der Mann für die 
großen Momente

Fünf Treffer hat Oyarzabal bei dieser Weltmeisterschaft bereits erzielt, darunter ein Doppelpack beim 3:0 gegen Österreich. Doch seine wahre Stärke zeigt er auf der ganz großen Bühne: Sechs Endspiele, sechs Tore! Nach seinem Siegtreffer im EM-Finale 2024 gegen England traf er auch in den Endspielen der Nations League und der Copa del Rey. Nach seiner schweren Knieverletzung 2022 erfand sich der 28-Jährige als Mittelstürmer neu – seitdem erzielte er in seinen letzten 15 Länderspielen unglaubliche 16 Tore.

Während andere zu Real Madrid oder Barcelona wechselten, blieb Oyarzabal Real Sociedad treu. Mit 437 Pflichtspielen und 133 Toren ist er dort längst Vereinslegende. Kein Superstar – aber Spaniens Mann für die großen Momente.

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