Überall die Nationalflagge. Was für eine Fiesta! Tenor: "Campiones, olé, olé, jetzt werden wir wieder Weltmeister!" Ein Land im kollektiven Freudentaumel. Wie 2010 in Südafrika, als es La Roja ins Endspiel geschafft und sich dann später im Final-Krimi gegen die Niederlande mit 1:0 n. V. durchgesetzt hatte.
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Was für eine WM! Nach einem peinlichen 0:0 gegen Kap Verde zum Auftakt drehte die Truppe von Luis de la Fuente auf: Nach dem 4:0 gegen Saudi-Arabien und dem 1:0 in der Gruppenphase schickte La Roja im Sechzehntelfinale Österreich mit einem 3:0-Sieg – dem ersten in einer WM-K.o.-Runde seit dem Titelgewinn 2010 – nach Hause.
Danach hielt die Torsperre von Spanien-Goalie Simon Unai auch gegen Ronaldo & Portugal (1:0). Erst im Viertelfinale gegen Belgien (2:1) gab‘s das erste Gegentor nach 649 WM-Minuten.
Spanien will Geschichte schreiben
Durch den Einzug ins Semifinale ließ sich das verkraften. Viel wichtiger ist der Rekord, den die Spanier mit mittlerweile 38 Pflichtspielen ohne Niederlage egalisierte. Im Finale am Sonntag (21 Uhr/ORF1 live) kann Trainer-Guru Luis de La Fuente nach dem EM-Titel 2024 WM-Geschichte schreiben.
Der Vertrag von De la Fuente läuft bis zur EM 2028. Ob sich der heute 65-jährige, der seit 2023 auf der spanischen Trainerbank sitzt, eine weitere WM-Endrunde antut, steht in den Sternen.
Super-Youngstar Lamine Yamal (Marktwert: 200 Millionen EURO), der vergangenen Montag seinen 19. Geburtstag feierte, steht nach der EM 2024 bereits vor seinem zweiten Titelgewinn.
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