Nach Autounfall

Führerschein weg! Tiger Woods entgeht dem Knast

Golf-Profi Tiger Woods
© TGL Golf via Getty Images
Fünf Monate nach seinem spektakulären Autounfall in Florida ist für Tiger Woods zumindest hinterm Steuer erst einmal Schluss. Ein Bezirksgericht in Martin County entzog dem 50-jährigen Golf-Superstar am Mittwoch für fünf Jahre die Fahrerlaubnis.
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Ins Gefängnis muss Woods dagegen nicht. Zudem wurde der 15-fache Major-Sieger zu einer Geldstrafe von 1.500 US-Dollar und zur Übernahme der Gerichtskosten verurteilt. Damit ist der Fall abgeschlossen.

Woods hatte sich zuvor überraschend schuldig bekannt – allerdings nur zu einer reduzierten Anklage wegen rücksichtslosen Fahrens und der Verweigerung eines Alkoholtests. Der ursprüngliche Vorwurf des Fahrens unter Alkoholeinfluss wurde ebenso auf rücksichtsloses Fahren reduziert wie der Vorwurf der Verweigerung eines Urintests. Vor Gericht brachte Woods nichts zu seiner Verteidigung vor.

Woods änderte vor Gericht Strategie

Dabei hatte der Golf-Star seine Strategie unmittelbar vor dem Termin geändert. Bislang hatte Woods auf seiner Unschuld beharrt. Aus der Datenbank des zuständigen Gerichts in Martin County war zunächst nicht eindeutig hervorgegangen, welchen Kurswechsel der 50-Jährige plante.

Zum Gerichtstermin am frühen Mittwochmorgen Ortszeit erschien Woods gemeinsam mit seiner Freundin Vanessa Trump, der ehemaligen Schwiegertochter von US-Präsident Donald Trump. Nach der Verhandlung verließ der Golf-Star das Gerichtsgebäude kommentarlos.

Rücksichtsloses Fahren & Verweigerung des Alkoholtests

Der Fall geht auf einen Unfall im März zurück. Woods war wegen Fahruntüchtigkeit am Steuer und der Verweigerung eines Urintests angeklagt worden. Nach übereinstimmenden Medienberichten erklärte er bei seiner Vernehmung, kurz auf sein Handy geschaut und den Radiosender gewechselt zu haben. Kurz darauf streifte sein Geländewagen den Anhänger eines anderen Fahrzeugs, überschlug sich und verunfallte.

Brisant: Ein Atemalkoholtest hatte bei Woods einen Wert von null angezeigt. Einen anschließend verlangten Urintest wollte der Golf-Star jedoch nicht abgeben. Nun ist das Verfahren endgültig beendet – und Woods muss fünf Jahre lang auf seinen Führerschein verzichten.

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