Wahlkampf
Haaland-Zoff eskaliert! City droht Real mit Klage
Für besonders viel Wirbel sorgt Herausforderer Enrique Riquelme, der Amtsinhaber Florentino Pérez bei der Präsidentenwahl am Sonntag vom Thron stoßen will. Der 37-jährige Unternehmer hatte zuletzt mit einer spektakulären Ansage aufhorchen lassen: Im Falle eines Wahlsiegs wolle er City-Tormaschine Erling Haaland nach Madrid holen. Mehr noch: Der Norweger wolle selbst zu den "Königlichen" wechseln und verfüge sogar über eine entsprechende Ausstiegsklausel, behauptete Riquelme.
City ist stinksauer
Die Engländer reagierten ungewöhnlich scharf und stellten öffentlich klar, dass an den Behauptungen nichts dran sei. Weder gebe es eine Klausel, die einen Wechsel ermöglichen würde, noch sei ein Abschied des Superstars ein Thema. Stattdessen prüfen die "Skyblues" sogar rechtliche Schritte. Der Grund: Haalands Name und Bild wurden im Wahlkampf verwendet – sehr zum Ärger des Klubs.
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Auch aus dem Umfeld des Torjägers folgte prompt die nächste Ohrfeige für Riquelme. Vater Alf-Inge Haaland und Star-Beraterin Rafaela Pimenta bezeichneten die Spekulationen als "unterhaltsam, aber nicht wahr". Dabei spricht aktuell ohnehin wenig für einen Abschied. Erst Anfang 2025 verlängerte Haaland seinen Vertrag langfristig bis 2034. Zwar muss City künftig ohne Erfolgscoach Pep Guardiola auskommen, dennoch bleibt der Klub eine der attraktivsten Adressen Europas. Haaland selbst gilt längst als das Gesicht der neuen City-Ära.
Nicht nur Haaland auf Wunschliste
Doch Haaland ist nur ein Teil von Riquelmes XXL-Wunschliste. Auch Rodri soll nach Madrid gelotst werden. Der Europameister gilt seit Jahren als Schaltzentrale bei City und wird immer wieder mit den "Königlichen" in Verbindung gebracht. Riquelme kündigte sogar an, unmittelbar nach einem Wahlsieg Gespräche aufnehmen zu wollen.
Und auch auf der Trainerbank plant der Herausforderer den nächsten Paukenschlag. In der TV-Sendung "El Hormiguero" erklärte Riquelme, dass José Mourinho unter ihm keine Rolle spielen werde. Stattdessen wolle er "den größten Trainer, den man sich vorstellen kann" nach Madrid holen. Einen Namen verriet er allerdings nicht.
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Perez wirbt mit Mourinho & Konaté
Der Wahlkampf bei Real entwickelt sich damit immer mehr zu einem absurden Wettbieten der Superstars. Während Pérez mit Mourinho und Liverpool-Verteidiger Ibrahima Konaté wirbt, kontert Riquelme mit Haaland, Rodri und einem geheimnisvollen Trainer-Kracher.
Fest steht schon jetzt: Noch bevor überhaupt ein Stimmzettel abgegeben wurde, hat der Real-Wahlkampf seinen ersten handfesten Streitfall produziert. Und Manchester City macht unmissverständlich klar: Mit Erling Haaland macht man keine Wahlkampfpolitik.
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