Böse

Harry: Als Teenie gemein gemobbt mit DIESEM Namen

Ein jubelnder Mann im Rollstuhl mit roten Handschuhen bei den Invictus Games.
© Getty Images
Auch ein königlicher Titel schützt nicht vor grausamen Mitschülern. In einem überraschend offenen Podcast-Interview hat Prinz Harry (41) nun enthüllt, dass er in seiner Kindheit und Jugend Opfer von heftigem Mobbing wurde – und verrät, unter welchen fiesen Spitznamen er damals besonders leiden musste.
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Prinz Harry ist zwar der Sohn des amtierenden britischen Königs, doch als Schulkind musste der Herzog von Sussex trotz seines royalen Status einiges einstecken. Der 41-Jährige besuchte in seiner Jugend renommierte Einrichtungen wie die Wetherby School, die Ludgrove School in Berkshire und schließlich das traditionsreiche Eton College.

Spencer-Tradition

Die Entscheidung, ihn nach Eton zu schicken, brach mit der königlichen Tradition, den Nachwuchs nach Gordonstoun in Schottland zu entsenden – Harry folgte damit, genau wie sein Bruder Prinz William, der Familientradition der Spencers.

Doch der Alltag an den Elite-Schulen war für den Prinzen alles andere als ein Zuckerschlecken. Wie Millionen andere Kinder auch, fand sich Harry schnell auf der Empfängerseite grausamer Beleidigungen seiner Mitschüler wieder, die es vor allem auf sein Äußeres abgesehen hatten.

Ein Mann macht im Freien mit anderen Teilnehmern eine Yoga-Übung mit erhobenen Armen.
Harry © APA/AFP/POOL/HEATHCLIFF O'MALLEY

"Karottenkopf"

Im Podcast The Joe Marler Will See You Now blickt Harry auf die verletzenden Erfahrungen zurück. Auf die Frage, was die Menschen am häufigsten an ihm missverstehen, antwortete der Wahl-Kalifornier überraschend:

"Dass ich nicht rothaarig bin. Ja, die Leute denken, ich sei 'ginger', aber ich bin eher so etwas wie 'Sonnenuntergangs-Aubergine' (sunset auburn). Ich weiß nicht, was daran so lustig ist."

Viel gemobbt

Als die Moderatoren das Lachen nicht mehr zurückhalten konnten, schob der Prinz ernster hinterher: "Wisst ihr, ich wurde in der Schule viel gemobbt und als 'Karottenkopf' bezeichnet."

Der heute in Montecito mit Herzogin Meghan und den gemeinsamen Kindern Archie und Lilibet lebende Royal überspielte die schmerzhafte Erinnerung im Gespräch schließlich mit Humor und scherzte: "Ich werde nach diesem Interview wohl eine Therapie brauchen."

Sport als Rettungsanker

Neben den Jugenderinnerungen sprach Harry auch über seine tägliche Routine und seine mentale Gesundheit. Um fit zu bleiben, schwört der Prinz auf ein einfaches Prinzip, das er humorvoll als "sh*t, shower and shave" beschreibt. Doch besonders der Sport habe für ihn eine existenzielle Bedeutung im Kampf gegen psychische Probleme:

  • Das Heilmittel: Das Fitnessstudio sei für ihn ein absolutes Muss.
  • Der Effekt: Jede Form von Bewegung helfe ihm enorm, besonders in Phasen, in denen er sich depressiv fühle.
  • Der Beruf: Auf die Frage nach seiner aktuellen Berufsbezeichnung antwortete er bodenständig: "Vollzeit-Papa, Veteran der britischen Armee, Prinz von England, Herzog."

Das humorvolle, aber auch tiefgründige Interview wurde während Harrys jüngstem Aufenthalt in Großbritannien aufgezeichnet, den er zur Vorbereitung auf die anstehenden Invictus Games im nächsten Jahr nutzte.

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