Zuhause verloren

Haus in Vollbrand: Familie mit Kindern gerettet

Feuerwehrleute bekämpfen nachts einen Großbrand in einem brennenden Holzhaus.
© ZOOM.TIROL
Das Gebäude brannte komplett nieder. Die Ursache ist derzeit noch unklar.
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Tirol. Ein Einfamilienhaus am Vögelsberg in Wattens in Tirol (Bezirk Innsbruck-Land) ist in der Nacht auf Mittwoch in Vollbrand geraten und ein Raub der Flammen geworden. Die Familie - ein 40-jähriger Mann, seine 39-jährige Frau sowie zwei Kleinkinder im Alter von ein und zwei Jahren - konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, sagte ein Polizeisprecher zur APA. Die Brandursache war vorerst unklar und Gegenstand von Ermittlungen.

Die Frau sowie die beiden Kinder wurden laut dem Sprecher zur Beobachtung in die Innsbrucker Klinik gebracht. Ein Feuerwehrmann wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert. Indes zerstörte das Feuer auch zwei vor dem Haus abgestellte Autos.

Die 39-Jährige war laut Exekutive kurz vor Mitternacht durch ein Knistern aufgewacht. Ihr Mann hielt daraufhin Nachschau. Durch die Eingangstür sah er bereits einen "orange-roten Schein" und als der 40-Jährige die Türe öffnete, schlugen ihm bereits die Flammen entgegen. Sofort nahmen die Eltern das einjährige Mädchen und den zweijährigen Buben und flüchteten über den Kellerausgang ins Freie, hieß es.

Feuerwehr arbeitet nachts an den Trümmern eines abgebrannten Gebäudes mit Bagger und Ausrüstung.
Von dem Gebäude blieb kaum noch was übrig. © ZOOM.TIROL

Der Einsatz gestaltete sich schwierig

Das Feuer breitete sich unterdessen schnell aus. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Aufgrund der Lage des Hauses, das abgelegen im steilen Gelände liegt und zu dem lediglich eine einspurige Straße führt, gestalteten sich die Löscharbeiten laut Medienberichten schwierig. So mussten unter anderem zwei lange Zubringerleitungen gelegt werden.

Letztlich konnte erst kurz vor 6.00 Uhr früh "Brand aus" gegeben werden. Der Brand hatte einen Großeinsatz an Feuerwehren zur Folge. Insgesamt rund 130 Kräfte aus Wattens und umliegenden Gemeinden waren an Ort und Stelle.

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