Ausraster

"Ihr steht nur rum" - Lippenleserin enthüllt heftige Tuchel-Standpauke

Thomas Tuchel und das englische Nationalteam im WM-Spiel gegen Norwegen.
© EPA
Beim WM-Viertelfinale zwischen England und Norwegen rastete Trainer Thomas Tuchel (52) an der Seitenlinie aus. Eine Lippenleserin hat nun enthüllt, wie heftig er seine Stars zusammenfaltete.
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Während einer Trinkpause im hitzigen WM-Viertelfinale gegen Norwegen platzte dem englischen Nationaltrainer Thomas Tuchel laut einer Expertin der Kragen. Obwohl sein Team spielbestimmend war, blieben große Chancen im ersten Viertel des Spiels aus. Eine Lippenleserin, Nicola Hickling, enthüllte gegenüber "Daily Mail Sport", was der Deutsche seinen Spielern an den Kopf warf: "Arbeitet härter. Seid schneller. Ihr seid so statisch. Ihr steht nur rum."

Wutausbruch bei der Trinkpause

Er forderte mehr Fokus und harten Einsatz für das Achtelfinale: "Ich brauche Power von jedem. Das ist eure letzte Chance. Wenn wir das verlieren, sind wir raus. Kommt schon, auf geht's!" Besonders hart traf es Spieler mit der Nummer 18, Gordon, dem Tuchel klare taktische Fehler vorwarf: "Bei Ecken müsst ihr nach rechts. Komm nicht von vorne. Deine beste Position ist rechts - das ist ein Fakt." Doch die Standpauke zeigte zunächst keine Wirkung. Norwegen ging durch Andreas Schjelderup in Führung. Erst kurz vor der Pause glich Jude Bellingham nach einem Konter aus und sicherte in der Verlängerung mit seinem zweiten Tor den Halbfinaleinzug.

Bellingham kontert die Kritik

Trotz des Sieges war Tuchel nach dem Spiel unzufrieden. Bei "ITV" resümierte er: "Wir hatten Glück. Wir haben uns das Leben heute sehr, sehr schwer gemacht. Das Ergebnis ist fantastisch, wir sind in der Runde der letzten Vier. Es ist erstaunlich, aber ich bin mit der Leistung nicht zufrieden." Er kritisierte schlampige, taktische Fehler. Bellingham reagierte darauf angesprochen mit Unverständnis: "Vielleicht weiß er nicht, wie es ist, unter diesen Bedingungen gegen Erling Haaland, Ödegaard, Nusa, Sörloth zu spielen. Das ist keine einfache Mannschaft." Man müsse manchmal auch schmutzig gewinnen.

Lob für das eigene Team

Als Tuchel von Bellinghams Aussagen erfuhr, versuchte er die Situation sofort zu beruhigen. Niemand solle denken, dass er nicht von der Leistung und dem unbedingten Glauben seiner Mannschaft beeindruckt sei. "Aber ich bin auch Fußballtrainer und ich denke, wir können besser spielen." Abschließend betonte Tuchel den Zusammenhalt und fügte hinzu, dass er stolz sei und sich mit dem Team so verbunden fühle, "weil sie einfach tun, was immer nötig ist."

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