Account gesperrt
iPhone 18 Pro: Fake-Video sorgt für Verwirrung
Ein massiver Ransomware-Angriff auf Tata Electronics, einen wichtigen Produktionspartner von Apple in Indien, hat echte Details zum neuen Smartphone an die Öffentlichkeit gebracht. Wie die Nachrichtenagentur "Reuters" bestätigt, erbeutete eine Hackergruppe namens "World Leaks" über 200.000 Dateien, die nun im Darknet kursieren. Darunter befinden sich mindestens sechs Dokumente, die bestimmte Bauteile des iPhone 18 Pro – wie Chips, Akkus und Kamerateile – konkreten Zulieferern zuordnen. Auch Fotos von einem Falltest aus einer Tata-Fabrik von Anfang des Jahres wurden veröffentlicht. Sie zeigen ein graues, flaches Gerät mit drei Rückkameras und dem Apple-Logo.
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Virales Video auf X gefälscht
Während die gestohlenen Daten als echt gelten, sorgte ein Video auf der Plattform X am Montag für Unruhe, wie das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" online berichtet. Ein Account, der unter dem Namen des bekannten Leakers Evan Blass (@evleaks) auftrat, teilte angebliche Aufnahmen des Falltests. Der Clip sammelte innerhalb weniger Stunden über 13.000 Aufrufe. Das Problem: Das Video stammte gar nicht von Blass. Der Experte, der sich eigentlich im Mai von Hardware-Leaks zurückgezogen hatte und erst vergangene Woche mit neuen Bildern zur Samsung Galaxy Watch Ultra 2 zurückkehrte, distanzierte sich öffentlich. Er erklärte, dass er seinen Nutzernamen geändert habe und nichts mit dem Account oder dem Material zu tun habe. Mittlerweile wurde das Profil von X gesperrt.
Vorsicht vor manipulierten Apple-Leaks
Obwohl das gezeigte Video laut Berichten der Beschreibung von "Reuters" entspricht und tatsächliche Falltest-Aufnahmen im Darknet zirkulieren, bleibt die Echtheit des X-Clips fraglich. Es lässt sich nicht verifizieren, ob das Material vor der Veröffentlichung manipuliert oder durch Künstliche Intelligenz generiert wurde, bevor es unter einem vertrauenswürdigen Namen geteilt wurde.
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