Tragisch

Kader Loth enthüllt Wahrheit über ihr Ehe-Aus

Ein Mann in schwarzer Kleidung und eine Frau im glitzernden Abendkleid posieren auf dem roten Teppich.
© Getty Images
Rund ein Jahr nach dem Scheitern ihrer Ehe sprechen Reality-Ikone Kader Loth und ihr langjähriger Partner Ismet Atli erstmals öffentlich über die Hintergründe ihrer Trennung.
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Insgesamt 18 Jahre lang gingen Kader Loth und Ismet Atli gemeinsam durchs Leben, seit 2017 waren die beiden verheiratet. Nach außen hin wirkte die Partnerschaft gefestigt, doch hinter den Kulissen zerbrach das Bündnis an tiefen seelischen Wunden. Obwohl sie sich als Geschäftspartner in einem Berliner Beauty-Salon, den Atli als Geschäftsführer leitet, weiterhin täglich begegnen, herrschte auf privater Ebene monatelang Funkstille. Erst vor den Fernsehkameras brachen die verdrängten Konflikte wieder auf.

Kader Loth schilderte im Gespräch, dass sie ein ganzes Jahr lang nicht über jene privaten Themen gesprochen hätten, die sie nachhaltig verletzt haben. Das gemeinsame Arbeiten im Kosmetiksalon machte die emotionale Distanzierung zu einer täglichen Belastungsprobe, der sich beide nicht entziehen konnten.

Schwere Endometriose und Verlust der Gebärmutter

Als zentraler Auslöser für das Beziehungsende erwies sich der unerfüllte Kinderwunsch, der von einer schweren Erkrankung überschattet wurde. Im Jahr 2018 wurde bei der Entertainerin eine schwere Form von Endometriose festgestellt, woraufhin ihr die Gebärmutter operativ entfernt werden musste. Die psychischen Folgen wogen schwer. Zu "BILD" sagte Loth traurig: "Nach der Operation fühlte ich mich nicht mehr wie eine Frau." Kader litt unter Depressionen, während vorzeitige Wechseljahre und hormonelle Einbrüche das Liebesleben zum Erliegen brachten.

Statt emotionalen Rückhalts sah sich die TV-Darstellerin mit verletzenden Vorhaltungen konfrontiert. "Er wollte unbedingt Papa werden und hat immer gesagt: 'Hättest du doch keine Endometriose …'", erinnert sich Loth im Interview und fügt hinzu: "Er wollte sogar eine dritte Person ins Spiel bringen." Atli verteidigte seine damaligen Gedanken gegenüber der Zeitung ganz offen: "Ich bekomme Angebote von Frauen, die sagen: 'Du bist ein feiner Typ, von dir möchte ich ein Kind bekommen.' Dann hätte ich ihr ein Baby gemacht. Davon hätte doch jeder etwas gehabt!" Für Kader war das unerträglich: "So etwas musste ich mir in der Beziehung immer wieder anhören."

Emotionale Abhängigkeit und der Weg nach vorn

Auch die körperliche Distanz zerstörte das Fundament der Ehe endgültig. Im offenbarte Loth: "Er versteht nicht, dass das alles mit der Krankheit zusammenhängt. Wir hatten fünf Mal Sex in fünf Jahren. Aber ich kann nichts dafür. Ich nehme jetzt männliche Hormone ein, damit ich Lust empfinde."

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Heute beschreiben beide eine verfahrene Situation voller gegenseitiger Bindungen. Atli erklärte gegenüber "BILD": "Wir beide können keinen Schritt nach vorn gehen. Wir sind menschlich und emotional voneinander abhängig." Doch Loth zieht nun einen klaren Schlussstrich: "Ich finde ihn immer noch attraktiv, aber wenn Ismet den Mund aufmacht, dann ist es vorbei. Ich brauche einen Mann, der reifer und sesshafter ist. Der nicht so viel Müll redet." Trotz aller Verstrickungen stellt sie fest: "Wir kommen irgendwie nicht voneinander weg. Trotzdem war ich gefühlsmäßig noch nie so weit wie jetzt, dass ich bereit für einen neuen Mann bin."

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