Sommer-Pasta
Klingt skurril, schmeckt überraschend gut! Aperol-Pasta wird zum Sommer-Hype
Kaum scheint die Sonne, stehen sie wieder auf beinahe jedem Gastgartentisch: große Gläser mit Eiswürfeln, Orangenscheiben und leuchtend orangefarbenem Aperol Spritz. Doch in diesem Sommer wird der beliebte Aperitif nicht nur getrunken. Auf Social Media macht eine ungewöhnliche Rezeptidee die Runde: Aperol-Pasta.
Was im ersten Moment nach einer wilden Kombination klingt, kann tatsächlich richtig gut schmecken. Der leicht bittere Orangengeschmack des Aperols trifft dabei auf eine cremige Parmesan-Soße, trockenen Prosecco und frische Orangenschale. Das Ergebnis ist fruchtig, würzig und sommerlich.
So schmeckt Aperol-Pasta wirklich gut
Einfach eine große Menge Aperol mit Sahne zu vermischen, ist keine gute Idee. Die Soße kann dadurch schnell zu süß, bitter oder alkoholisch schmecken. Für ein harmonisches Ergebnis braucht es deshalb vor allem drei Dinge: einen trockenen Prosecco, ausreichend Parmesan und nur wenig frisch gepressten Orangensaft.
Ein Teelöffel Tomatenmark sorgt zusätzlich für mehr Tiefe und eine herzhafte Basis. Die Orange sollte nicht dominieren, sondern lediglich die feinen Zitrusnoten des Aperitifs hervorheben. Auch beim Knoblauch gilt: Weniger ist mehr, damit er den sommerlichen Geschmack nicht überlagert.
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Cremige Aperol-Pasta
Zutaten für 4 Portionen
- 400 g Spaghetti oder Linguine
- 1 große Schalotte
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 1 EL Butter
- 1 EL Olivenöl
- 1 TL Tomatenmark
- 80 ml trockener Prosecco
- 60 ml Aperol
- 200 ml Schlagobers
- 40 ml frisch gepresster Orangensaft
- 1 TL fein abgeriebene Schale einer Bio-Orange
- 70 g frisch geriebener Parmesan
- 1 TL Zitronensaft
- Salz
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1 Prise Chiliflocken nach Geschmack
- frisches Basilikum
- etwas Parmesan zum Servieren
Zubereitung
Die Pasta in einem großen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser bissfest kochen. Vor dem Abgießen etwa 200 Milliliter Nudelwasser abschöpfen und zur Seite stellen.
Währenddessen die Schalotte sehr fein würfeln und die Knoblauchzehe hacken. Butter und Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen. Die Schalotte darin etwa drei Minuten glasig dünsten. Den Knoblauch und das Tomatenmark hinzufügen und rund 30 Sekunden mitrösten.
Mit dem trockenen Prosecco ablöschen und die Flüssigkeit etwa zwei Minuten einkochen lassen. Anschließend den Aperol dazugeben und weitere drei bis vier Minuten sanft köcheln lassen. Dadurch verfliegt ein Teil des Alkohols und der Geschmack wird milder.
Das Schlagobers, den Orangensaft und die abgeriebene Orangenschale einrühren. Die Soße bei niedriger Hitze zwei bis drei Minuten ziehen lassen, aber nicht stark kochen.
Die fertig gegarte Pasta direkt in die Pfanne geben und gründlich mit der Soße vermengen. Nach und nach etwas Nudelwasser hinzufügen, bis eine seidige Konsistenz entsteht.
Die Pfanne vom Herd nehmen und den frisch geriebenen Parmesan einrühren. Mit Zitronensaft, schwarzem Pfeffer, wenig Salz und nach Wunsch einer Prise Chiliflocken abschmecken.
Die Aperol-Pasta auf Teller verteilen und mit frischem Basilikum oder Petersilie, zusätzlichem Parmesan und etwas Orangenschale servieren.
Der wichtigste Tipp für die perfekte Soße
Der Parmesan sollte erst eingerührt werden, wenn die Pfanne nicht mehr direkt auf der heißen Herdplatte steht. Bei zu hoher Temperatur kann der Käse verklumpen oder die cremige Soße ölig werden. Auch das Nudelwasser ist entscheidend: Die darin enthaltene Stärke verbindet Schlagobers, Butter und Parmesan zu einer besonders samtigen Soße.
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