Schon diese Woche

Knalleffekt: A1 stellt bob ein

Smartphone in einer Hand
© Getty Images
Nach rund 20 Jahren verschwindet die Mobilfunkmarke bob vom österreichischen Markt.
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Der Betreiber A1 stellt die Diskontmarke ein und integriert die bestehenden Kunden in die Hauptmarke. Für die Nutzer soll sich dabei jedoch kaum etwas ändern.

Neuausrichtung

Hinter der Entscheidung steht eine umfassende Neuausrichtung des Unternehmens. Der neue A1-Österreich-Chef Jiří Dvorjančanský will das Marken- und Tarifangebot vereinfachen. Derzeit verwaltet A1 nach eigenen Angaben mehr als 27.000 verschiedene Tarife, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben. Ziel ist es, die Komplexität zu reduzieren und die Verwaltung effizienter zu gestalten.

Aus Sicht des Unternehmens hat sich die Marke bob zunehmend mit dem ebenfalls zu A1 gehörenden Diskontanbieter yesss überschnitten. Deshalb wird bob nun eingestellt.

400.000 Kunden

Für die rund 400.000 betroffenen Kunden bedeutet das vor allem eine automatische Umstellung. Am Wochenende des 11. und 12. Juli werden die bob-Verträge auf A1 übertragen. Die bisherigen Tarifkonditionen bleiben erhalten, zudem erhalten die Kunden künftig unter anderem kostenlosen Zugang zum 5G-Netz sowie weitere Leistungen aus dem A1-Angebot. Ein Tarifwechsel oder zusätzliche Kosten sind laut Unternehmen nicht vorgesehen. Lediglich die bisherige bob-App wird durch die A1-App ersetzt.

Die Einstellung von bob soll allerdings erst der Anfang sein. A1 will sein umfangreiches Markenportfolio schrittweise straffen. Neben der Hauptmarke gehören derzeit unter anderem yesss, der Wertkartentarif b.free, die Jugendmarke XOXO sowie virtuelle Anbieter wie Red Bull Mobile zum Konzern.

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